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Kapitel 15.
 
Die Drei gingen natürlich sofort in die Bibliothek, wo Sandra, Maren und Marcel mit dem Pergament saßen. „Und? Hast du schon alles übersetzt?“ „Na langsam mal, ich bin doch koi ICE!“ beschwerte sich Sandra empört und beugte sich wieder über das Pergament. Nach einer Viertelstunde wurden alle jedoch etwas ungeduldig, so dass Sandra in ihrer Not alles sehr schnell übersetzte, ohne genau auf die Worte zu achten. Als sie endlich fertig war nahm Ela die übersetzte Version und las sie laut vor. „Folget dem dunklen Mal bis zur heiligen teuflischen Kammer. Tanzt dort um euer Leben.“ „Tanzt um euer Leben?“ fragte Nico erstaunt nach. „Ähm... ja, steht hier. Sandra? Bist du sicher, dass du dich nicht geirrt hast?“ „Ja.“ Antwortete sie nur, und versuchte dabei so selbstsicher wie möglich zu klingen. „Hmm... Glaubt ihr, da ist die Kammer des Schreckens gemeint?“ „Ich kenne keine andere Kammer, die man mit Voldemort in Verbindung bringen könnte...“ „Aber von uns kann keiner Parsel.“ Seufzte Marcel, und grade als Caro etwas antworten wollte erschien Filch wie aus dem nichts und sagte, die Schulstunde habe bereits seit drei Minuten und vierundzwanzig Sekunden angefangen, worauf die Sechs die Bibliothek verließen, ohne weiter über Sandras Übersetzung reden zu können.
Ela und Marcel hatten in dieser Stunde Zaubertränke, und wieder mal durften sie mit Vergnügen sehen, wie Snape wütend gegen einen Kessel trat, weil Pete Doherty schon wieder der beste war und Malfoy hingegen einen sehr schlechten Trank gebraut hatte. „Der ist doch bestimmt wieder auf Heroin oder so!“ fluchte Malfoy, worauf Snape sich zu ihm umdrehte. „Er ist auf was?“ „Auf Droge, so’n Muggelzeug halt!“ rief Malfoy. „Dass Mr. Doherty sich mit Medikamenten aller Art gut auskennt weiß ich selber. Aber es ist ganz bestimmt nicht seine Schuld, wenn sie nicht fähig sind, Hippogreifffedern und Einhornhaare auseinander zu halten.“ „Aber...“ „Ich dulde keinen Wiederspruch. Lernen Sie endlich, oder wollen Sie Lee, Hübsch und co. Heute Abend beim Nachsitzen Gesellschaft leisten?“ Daraufhin schwieg Draco Malfoy. Nicht, weil ihm nichts mehr einfiel, sondern weil er wusste, dass Snape es ernst meinte. Er konnte es einfach nicht haben, wenn seine Lieblingsschüler nicht die besten waren, und das wusste er.
 
Ein paar Stunden später, auf dem Weg zur großen Halle sahen Caro und Maren, von weitem Harry, der vergeblich versuchte, Sandra irgendwas zu sagen, und als sie näher kamen hörten sie nur noch ihre Antwort, die mit allem Entsetzen ausgesprochen wurde : „Geh weg!“ Das lies sich das Narbengesicht nicht zweimal sagen und er lief so schnell er konnte hoch zur Eulerei. „Spinnst du?“ fragte Maren entsetzt. „Was denn?“ „Harry kann Parsel! Mit ihm wären wir in die Kammer des Schreckens gekommen! Und du verjagst ihn einfach?“ „Ich mag nun mal keine Emos wie ihn!“
„In die Kammer des Schreckens?“ kam es von hinten, und Caro und Maren drehten sich erschrocken um, doch als sie Sandra „Die hat uns noch gefehlt“ sagen hörten, wussten sie bereits, um wen es sich handelt. „Oh, hallo Hermine.” Versuchte es Caro erst ganz freundlich. „Jetzt tut doch nicht so, ich hab euch doch gehört. Ständig macht ihr irgendwelche illegalen Sachen, da machen sogar Fred und George nicht mit!“ „Ach lass uns einfach in Ruhe, worüber wir reden geht dich nichts an!“ fauchte Sandra wütend und die drei ließen Hermine im Korridor stehen.
„Kann die sich nicht einmal um ihre Sachen kümmern?“ fragte Sandra eine halbe Stunde später immer noch genervt. „Jetzt reg dich mal ab. Die sagt schon keinem was. Im Gegensatz zu Fred und George...“ „Ich wusste es ja immer, Fred ist eiskalt, und George auch. Zum Glück hab ich Schluss gemacht.“ Beschwerte sich auch Ela. „Ja... Da hattest du wohl doch Recht...“ „Also ich finde, die drei sollten ein lebenslanges Nudelverbot kriegen!“ sagte Nico. „Das wäre ja für die leider nicht so schlimm wie für dich.“ Seufzte Marcel. „Was machen wir denn nun mit der Kammer des Schreckens?” fragte nun Caro um wieder zum Thema zu kommen. „Also wenn Sandra Haary nicht verjagt hätte, dann hätte der sich sicher rasiert.“ Meinte Maren, die in einem Buch vertieft war. „Hä?“ „Sie meint bestimmt, dass wir dank ihm sicher in die Kammer des Schreckens gekommen wären.“ „Oh... Und ohne ihn?“ „Tja... Da müssen wir uns wohl etwas anderes überlegen, aber ich arbeite nicht mit Emos zusammen!“ sagte Sandra noch einmal. „CAROLINE!“ schrie Maren auf einmal, worauf Caro sie erschrocken hochguckte. „Hier steht.... hier steht... dass die Zauberer Christina und Robbie Törtle kurz nach der Geburt ihrer Zwillinge ums Leben gekommen sind!“ „Törtle?“ „Ja! Die Zwei wurden also nach ihrer Geburt getrennt, doch ihre Eltern hatten sie vor ihrem Tod noch mit einem Schutzzauber belegt, so, dass sie sich irgendwann durch ihre Spitznamen wiederfinden könnten!“ las Maren laut und sah Caro strahlend an. Auch diese hatte begriffen, woraus ihre Freundin hinaus wollte und sah sich das Foto in Marens Buch an. „Wir... Wir... Turtle und Törtle!“ Stammelte sie nur. „Ja! Dass uns das nie aufgefallen ist... Dabei sehen wir uns doch so ähnlich, Haare, Augen, Größe, alles identisch!“ rief Maren begeistert, ohne auf Sandra, Ela, Nico und Marcel zu achten, die ihre Freundinnen ungläubig anguckten. „Was haben die denn genommen?“ fragte Sandra schließlich. „Bestimmt keine Nudeln, sonst wären sie nicht so.“ „Sagt mal... Hat euch Pete was angedreht?“ „Nein!“ antworteten Maren und Caro wie aus einem Mund. „Aber wir sind Zwillinge!“ verkündeten sie.  „Das ist ja sehr schön für euch, aber es wäre doch schon ganz gut, wenn wir uns jetzt wieder wichtigeren Dingen widmen könnten.“ Doch daraus wurde an diesem Abend nichts mehr, und die Sechs beschlossen, ihr Gespräch über die Kammer des Schreckens am nächsten Tag weiterzuführen, da Nico, Caro, Ela, Lisa, Amy und Sharon ja an diesem Abend auch noch nachsitzen mussten.
 
Doch am nächstem Tag sorgte jemand dafür, dass auch nicht viel Zeit blieb, sich über wichtige Dinge zu unterhalten, und dieser Jemand war keine andere als Fleur Delacour. Sie interessierte sich sehr für eine Stelle als Lehrerin, und sollte deswegen einen Tag lang in Hogwarts verbringen. Ela fand sie von Anfang an toll, was man von Caro und Nico überhaupt nicht sagen konnte. Sie war immerhin eine Französin, und die hatte hier eigentlich nichts zu suchen. Zu allem Pech kam es auch noch, dass Fleur unbedingt das Mädchen aus Beauxbâtons’ kennen lernen wollte. „Sei bitte lieb zu ihr!“ warnte Ela Caro an diesem morgen, als beide auf dem Weg zu einem freien Klassenzimmer waren, wo Fleur auf sie warten sollte. „Ich bin doch immer lieb. Ich bin schließlich Miss Nett!“ „Jaja... Das werden wir ja sehen.“ Doch bis ins Klassenzimmer brauchten die Zwei gar nicht gehen, da Fleur schon im Gang auf sie zukam. „’Allo! Isch bin Fleur!“ begrüßte sie die Mädchen. „Tach.“ „Isch ‚abe ge’ört, dass Sie auch in Beauxbâtons waren!“ sagte Fleur sofort zu Caro. „Echt? Das muss ein Irrtum sein, ich mag Frankreich nicht und- AUA!“ Ela war ihrer Freundin soeben auf den Fuß getreten, um sie daran zu erinnern, dass sie ja nett sein wollte. Mit schmerzverzerrtem Gesicht sah Caro nun wieder zu Fleur. „Kleiner Scherz, ja, ich war in der Schule. Aber wegen Franzosen wäre unser Freund Nico in einem Muggelbus einmal fast ums Leben gekommen, da sind wir halt bei Franzosen etwas vorsichtig.“ „Das kann isch natürlisch verste’ön. Freünschaft ist sehr wischtig ’eutzutag!“ Fleur redete noch mindestens eine Stunde so, und gab Ela am Ende noch ein Autogramm von sich und ihrem Freund Bill Weasley.

Kapitel 16.
 
„Wie kommen wir bloß n die Kammer des Schreckens?" Fragte Ela noch am selben Abend in die Runde. „Wir versuchen einfach irgendwie zu zischen!“ schlug Marcel vor und fing sofort damit an. „Öhm... Das hört sich eher an wie als wenn man Nudeln verkochen lässt.“ Meinte Sandra ausdruckslos, worauf Nico sie entsetzt ansah. „War ja auch nur eine Idee...“ „Caro kann doch eine Sprache, die Parsel ähnelt!“ meinte Maren grinsend. „Ich kann doch nur Deutsch und Englisch! Französisch spreschön ist leider nischt in meiner Macht.“ Das Gespräch wurde von Harry und Hermine unterbrochen, die völlig aus der Puste in die große Halle platzten. „Ich glaube, wir haben sie abgehängt.“ Murmelte Hermine und entdeckte auf einmal die erstaunten Gesichter von Nico, Maren, Ela, Caro, Sandra, Marcel, Lisa und Amy. „Romilda Vane war hinter uns her!“ rechtfertigte Harry sich schnell, was er lieber nicht hätte sagen sollen. „Romilda ist doch nett! An deiner Stelle würde ich mich freuen, wenn jemand so hinter mir herrennen würde!“ rief Ela sauer. Sie konnte es einfach nicht ab, wenn jemand, vor allem jemand wie Haary etwas schlechtes über Leute aus ihrer Familie sagte. „Genau, Mädchen die auf Emos stehen gibt es nicht überall!“ sagte auch Sandra. „Ach hör nicht auf sie Harry, die meinen sie wären cool, nur, weil sie dauernd die Regeln brechen! Letztens zum Beispiel haben sie davon geredet in die Kammer des Schreckens zu kommen, zum Glück können sie kein Parsel und...“ „Echt?“ wurde Hermine von Harry unterbrochen, der jetzt interessiert schien. „Ich könnte euch helfen!“ Während Hermine einfach nur entsetzt guckte, strahlten die anderen. „Ja, das wäre sehr nett.“ Meinte Maren lächelnd und verkniff sich ein Lachen, da sie genau wusste, dass Harry ihnen eigentlich nur wegen Sandra half.
 
So kam es auch, dass alle um elf auf dem Mädchenklo verabredet waren und dass Harry sich tatsächlich dazu bereiterklärt hatte, die Kammer des Schreckens zu öffnen und dann ohne weiteres zu gehen.
„Harry ist doch echt doof! Der hilft uns einfach so, ohne Grund, nur weil er denkt er macht sich dann bei uns beliebt!“ meinte Nico am Abend immer noch grinsend. Er, Lisa, Ela, Caro, Neville, Seamus, Romilda und noch ein paar andere saßen grade im Gemeinschaftsraum der Griffindors – darunter auch Amy , die versuchte, ihre Hausaufgaben richtig zu erledigen. Doch um sie kümmerte sich grade keiner, und alle redeten normal weiter, bis Amy sich schüchtern zu Wort meldete. „Ähm...“ „Leute, findet ihr nicht, dass irgendwas hier verbrannt riecht?“ Auf einmal drehten sich alle zu Amy, die etwas ungeholfen vor dem Teppich stand, der soeben Feuer gefangen hat. „Ich wollte euch fragen, ob jemand von euch vielleicht das Feuer löschen könnte... mir fällt der Spruch grade nicht ein.“ Murmelte sie. Auch Neville sagte in diesem Augenblick etwas unverständliches, worauf ein lauter Knall ertönte und Caros Umhang auch noch Feuer fing. Entsetzt stürzten Ela und Romilda sich auf Neville und nahmen im seinen Zauberstab weg, um weitere Katastrophen zu verhindern. Währenddessen löschten Lisa und Nico das Feuer so gut und schnell wie es ging, unter anderem auch Caros Unhang, vom dem mittlerweile nicht viel übrig blieb. Nach ungefähr fünf Minuten hatte das Chaos endlich ein Ende und die anwesend Griffindors schauten sich ausdruckslos an. „Mein... mein schöner Umhang von Street Esprit!“ „Amy... Ich glaube, du solltest morgen, oder am besten gar nicht mit deinen Hausaufgaben weitermachen. Das gilt auch für Neville.“ Sagte Lisa und sah sich um. „Das mit dem Teppich kriegen wir wieder hin aber... ich glaube für deinen Umhang kann man nichts mehr tun. Freu dich einfach, dass du selbst kein Feuer gefangen hast.“ Meinte sie dann zu Caro. „So Leute. Ich glaube das reicht für heute, es ist schon spät, geht am besten alle schon in eure Schlafsäle, Ela, Caro, Lisa und ich räumen das hier noch auf. Gute Nacht euch allen.“ Rief Nico auf einmal, nachdem er einen Blick auf seine Uhr geworfen hatte. „Wir müssen gleich los.“ Flüsterte er dann, so, dass nur Ela es gehört hatte. Da Nico Vertrauensschüler war gehorchten ihm auch alle, und so kam es, dass sie fünf Minuten später zusammen den Gemeinschaftsraum verließen und sich auf den Weg zum Mädchenklo machten.
Maren, Sandra und Marcel und Hairy waren schon da, und fragten auch, warum es bei den anderen so lange gedauert hatte. „Amy hat versucht, Hogwarts in Brand zu setzen.“ Erklärte Ela. „Echt? Also Caro, du könntest wirklich besser auf deine Freundin aufpassen!“ sagte Marcel grinsend. „Erstens hat sie es nicht gewollt, und zweitens war Neville auch Schuld. Ohne ihn wäre mein Umhang..“ „Fang nicht schon wieder damit an, wir haben wichtigeres zu tun!“ „So Harry. Dann zeig uns mal, was du kannst.“ Lenkte Maren ab. Der Emo nickte kurz, stellte sich vor den einen Wasserhahn und zischte irgendwas. Kurz darauf bewegten sich ein paar Waschbecken und gaben den Eingang zur Kammer der Schreckens frei. „Die Riesenschlange ist ja zum Glück nicht mehr und...“ „Jaja, verschone uns mit deinen heldenhaften Märchen, danke fürs Öffnen der Kammer, und jetzt geh und such dir eine Ecke zum heulen.“ Sagte Sandra genervt und schob Harry zur Seite. Dieser nickte kurz, bedankte sich sogar dafür, dass er helfen konnte und rannte weg. „Depp.“
„Hmm... An eins haben wir nicht gedacht. Runter kommen wir ohne Probleme, aber wie kommen wir wieder rauf, wenn wir das ganze überleben?“ fragte Marcel. „Nicht verzagen, Ela fragen!“ die Fünfzehnjährige drehte sich um. „Myrthe?“ Heulend erschien die maulende Myrthe durch eine Tür und blickte die sieben Freunde an. „Jaja. Dein Besen ist noch da, keine Sorge.“ Schniefte sie, worauf Ela zufrieden aus einer Kabine ihren Nimbus 2008 holte. „Öhm... Ela, ich bin mir nicht sicher, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für ein Quidditchspiel ist.“ Sagte Nico skeptisch. „Nein, ist es auch nicht. Aber das ist der Besen, der uns nachher hier raus hilft : er kann uns alle sieben wieder nach oben ziehen!“ erklärte sie stolz. „Ela, du bist genial!“ riefen Lisa, Caro und Maren wie aus einem Mund. „Dann kann es ja losgehen.“ Murmelte Nico, und alle Sieben gingen, einer nach dem anderen runter in die Kammer des Schreckens, um, wie Sandra es übersetzt hatte, ihr Leben zu tanzen.
 


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