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Kapitel 13.  Um dieses Gespräch hören zu können hatte Ela ein paar Langziehohren rausgeholt und sie unauffällig unter dem Tisch versteckt. Allerdings mussten sich ein paar Momente später alle zusammenreißen, um nicht laut loszulachen, denn ein solches Gespräch hätte wohl niemand erwartet. „Wissen Sie, Bruce... Ich habe schon lange richtig große Probleme mit meinen Haaren und wie Sie es vielleicht bemerkt haben... Trotz meinem Shampoo von Alsi habe ich immer fettige Haare.“ „Von Alsi? Alkso das ist schon mal nicht korrekt. Haben Sie schon das von Garschwarzoreal probiert? Das nehme ick, und ick muss sagen, es ist wirksam! Das ist der Wahrheit.“ „Sie haben doch gar keine Haare.“ „Stimmt. Das hatte ick ganz vergessen. Alkso. You musst sneiden, dann färben.“ „SCHNEIDEN? Und... und FÄRBEN?????“ Noch nie hatte Snape so entsetzt geguckt, dass hatte in allen Jahren noch keiner geschafft. Weder Dumbledore, noch Harry, noch Voldemort. „Ja. Ick bin sicher, ein paar blonde Strähnen würden Ihnen einen ganz neuen Stil geben.“ „Blond? Kommt gar nicht in Frage, dann sehe ich nicht mehr Emo aus. Wenn mich keiner sieht habe ich nämlich diese eine Haarsträhne vor dem Auge. Aber wehe Sie sagen das jemandem.“ Drohte er.

Am Tisch hingegen konnten sich die Schüler, die mitgehört hatten vor Lachen kaum mehr halten. Die Tatsache, dass Snape sich bei Bruce Rat holte und ihn sich dann noch als Emo vorzustellen war einfach zu komisch. Auch noch Stunden später in den Gemeinschaftsräumen war dieser eine Satz noch zu hören : „Snape ist ein Emo!“

Doch die Lehrer hatten schon am selben Nachmittag ein ganz anderes Problem, als zu wissen, warum Snape fettige Haare hatte: Marcel, der Schüler aus Hufflepuff konnte sich absolut nicht daran erinnern, in diesem Haus gewesen zu sein und weigerte sich, dort wieder hinzugehen. Die Professoren McGonnagall, Flitwick, Sprout und Snape hatten sich nun um ihn versammelt, um eine Möglichkeit zu finden. „Und Sie können sich noch nicht mal an ihr Passwort erinnern?“ fragte Professor Mcgonnagal ungläubig. „Nein. Ich war da nie!“ „Hmm... Er hat wohl bei den Todessen ganz schön was abbekommen.“ „Wahrscheinlich... Sollen wir ihn nach Hause schicken?“ „Da können wir nicht machen!“ „Er könnte nach Slitherin, als Hauslehrer weiß ich, dass...“ „Ich will keinen grünen Umhang tragen!“ unterbrach Marcel Snape. Ohne sich um ihn zu kümmern redete McGonnagall weiter. „Wir könnten ihn zu Hagrids Gehilfen machen. Da brauch er nicht wissen, in welchem Haus er war, er benötigt noch nicht mal mehr Zauberkräfte.“ „Und die Mädchen würden ihn bestimmt bewundern, so einen starken Mann, der Hagrid hilft, zu Weihnachten nächstes Jahr den Tannenbaum reinzuholen. Er sieht doch so knuffig aus!“ schwärmte Professor Sprout, als Dumbledore erschien. „Sir, ich will nicht in den Puff.“ Sagte Marcel sofort und sah den Schulleiter erwartungsvoll an. Die Lehrer starrten Marcel geschockt an, nur Dumbledore nickte gelassen mit dem Kopf. „Dann kommst du jetzt mit, setzt den Sprechenden Hut noch mal auf, und dann werden wir ja sehen, wo du hingehörst.“

Und so wurde aus Marcel ein Ravenclaw, was zunächst viele Schüler wunderte, denn wenn man sich zum Beispiel Sandra ansah, war sie fast sein ganzes Gegenteil. Doch der sprechende Hut hatte seine neue Entscheidung getroffen, und der musste es ja schließlich wissen.

Inzwischen waren die Ferien fast zu Ende, und es hatte inzwischen so einiges getan. Ela war offiziell mit George zusammen, Lisa verstand sich blendend mit Sharon, einem Mädchen aus ihrer Stufe, Amy und Caro wurden oft in peinlichen Situationen erwischt und auch bei Hermine und Ron hatte es gefunkt. Am letzten Abend dieser doch relativ kurzen Ferien hatte Nico beschlossen, dass es endlich mal wieder Nudeln geben müsste, und um sicher zu gehen, dass dies auch so sein würde hatte er die Sachen selbst in die Hand genommen und war in der Küche verschwunden.

Pünktlich zum Essen erschien er dann wieder in der großen Halle, mit einer Schürze, auf der in großen bunten Buchstaben „Nudeln und Spätzle sind wichtig für’s Leben“ stand. „Schickes Outfit!“ Lachte Ela. “Aber ob das Bruce wohl gefallen würde?“ fragte Sandra skeptisch. „Ist doch egal, solange die Nudeln schmecken... Und wehe gleich kommt was von wegen Spätzle wären besser!“ warnte Nico und nahm zwischen Maren und Marcel platz. „Scho. Jetscht müschen wir unsch wieder auf den Fall Voldemode kontschentrieren.“ Sagte Caro mit vollem Mund und verschluckte sich kurz darauf an ihren Nudeln. „Aber es wird nichts nützen, wenn wir Bruce noch mal ausfragen... Der sagt bestimmt nichts mehr.“ Überlegte Maren. „Das nicht, aber wir brauchen ihn ja auch nicht fragen. Wir können Zaubern, da wird so ein kleines Schloss von einer Bürotür ja wohl kein großes Problem sein.“ Grinste Lisa. „Das würde ich an eurer Stelle nicht tun! Ihr habt schon genug Regeln gebrochen... Aber wenn ihr es so toll findet, auf einmal eine Paprika zu sein... Meinetwegen, aber ohne mich!“ rief Fred, stand auf und marschierte davon. „Ich geh mal lieber hinterher.“ Murmelte George, lies Elas Hand los und stand auch auf. „Sag mal... Du bist aber nicht irgendwie sauer auf mich, oder?“ fragte er sie. „Ich? Sauer? Auf dich? Ich doch nicht!“ sagte Ela ironisch. „Öhm...“ „JA, ich bin sauer auf dich!“ „Und darf ich fragen warum?“ „Weil dein Bruder doof ist.“ Antwortete Ela knapp, drehte sich um, und fing an, sich mit Sandra, Caro und Maren darüber zu unterhalten, ob man denn offen zugegeben konnte, mal großer Vanilla Ninja Fan gewesen zu sein, oder ob dies, wie Sandra meinte, zu peinlich war.

Kapitel 14

Am nächstem Tag kamen alle Schüler, die ihre Ferien außerhalb des Schlosses verbracht hatten zurück, und diejenigen die da geblieben waren genossen diesen letzten Sonntag. Ela, Maren, Nico, Marcel, Sandra, Lisa und Caro nutzen dies jedoch nicht aus. Sie schlichen sich durch das ganze Schloss und bewachten Bruce so gut es ging, und irgendwann war es dann soweit : Bruce verlies Hogwarts. „Jetzt oder nie!“ Sagte Ela und alle stürmten zum Büro ihres Modekranken Lehrers. „Wo steckt Lisa eigentlich?“ „Die ist mit Sharon nach Hogsmeade gegangen. Aber das hier können wir auch ohne sie!“ beschloss Maren, ging auf die Tür zu und murmelte „Alohomora“, worauf das Schloss aufging. „Na wer sagt’s denn?“ Zufrieden trat Maren ein Stück zurück, Marcel öffnete die Tür und die sechs Freunde betraten das Büro ihres Lehrers. Zu ihrer Überraschung war hier nicht alles bunt, wie man es hätte erwarten können, sondern sehr eintönig und grau. An den Wänden hing nichts, und es gab noch nicht mal irgendein Regal. „Also entweder hier wohnt noch ein ganz anderer Bruce als den, den wir kennen, oder er hat noch nie eine IKEA-Werbung gesehen...“ murmelte Nico. Ela, war inzwischen dabei, den Schreibtisch zu durchwühlen, als sie ein paar alte Pergamentrollen fand, die allerdings in einer sehr seltsamen Sprache geschrieben worden waren. „Das wäre bestimmt interessant...“ murmelte sie nur und wollte sie grade zurücklegen, als Sandra sie ihr aus der Hand riss. „Das sind Alte Runen!“ rief sie begeistert und las das Pergament durch. „Du verstehst was da steht?“ fragte Caro ungläubig und starrte auf das Blatt. „Ähm.. Klar verstehe ich das, wozu lerne ich denn? Aber... Caro... Du hattest doch auch mal alte Runen!“ „Ich... öhm... ja, aber ich hab im Unterricht nie aufgepasst...“ Sagte Caro kleinlaut. „Ist doch egal, das nehmen wir auf jeden Fall mit, und ich übersetze es nachher sofort!“ „Sandra? Du bist toll!“ meinte Maren beigeistert und wollte grade eine Schublade vom Schreibtisch öffnen, als die Tür aufflog. „Wusste ich es doch, dass ihr Schnüffler die Regeln brecht!“ Geschockt sahen die sechs Freunde auf. Vor ihnen stand niemand anders als Angelika, eine Slitherin, dicht gefolgt von ihren Freunden Melanie, Jasmin und Timodor. „Wir schnüffeln nicht! Wir suchen nur etwas.“ Versuchte Marcel zu erklären, was ihm die Schülerin im grünen Umhang natürlich nicht glaubte. „Ich hole am besten Snape... Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt... Ein paar Pünktchen Abzug für Ravenclaw und Griffindor, und wahrscheinlich auch ein paar Stündchen Nachsitzen.“ Auf diesen Worten drehte sich Angelika rum und wollte grade loslaufen, als ihre Freundinnen Jasmin und Melanie sie festhielten. „Du kannst die nicht verraten! Die finden doch bestimmt auch einen Grund uns etwas anzuhängen!“ versuchte auch Timodor sie zu überreden, doch ihre Anführerin riss sich los und rannte davon.

„Und jetzt?“ fragte Maren leicht panisch. „Am besten ein paar von euch verschwinden so schnell wie möglich in den Gemeinschaftsraum, und ich bleibe hier... Jetzt können wir den Einbruch ja nicht mehr bestreiten.“ Meinte Caro nur und sah zur Tür, durch die Snape in jedem Moment erscheinen konnte. „Sie hat Recht. Am besten Marcel, Sandra und Maren gehen, dann kriegt nur eins unserer Häuser Punkte Abzug, wenn es soweit kommt.“ Sagte auch Ela. „Seid ihr sicher?“ „Ja... Und nimmt die Pergamentrollen mit...“ Versuchte nun auch Nico seine drei Ravenclaw- Freunde  zu überzeugen und schob Marcel schon mal aus dem Büro. Maren und Sandra warfen ihren Freunden noch einen letzten Blick zu, der zu sagen schien „Viel Glück“ und gingen dann auch. Die drei überbleibenden Griffindors hatten keine Zeit sich zu überlegen, was als nächstes kommen würde, denn genau in diesem Augenblick erschien Angelika wieder im Büro, dicht von Snape gefolgt.

„Aber... aber... da waren mehr! Drei von ihnen sind weg!“ rief Angelika so laut, dass man es bestimmt noch bis nach Hawaii gehört hatte. „Geh schon mal, und lass mich das machen.“ Meinte Snape, und richtete seinen gehässigen Blick nun auf die drei Schüler. „Was habt ihr hier zu suchen?“ blaffte er sie an. „Wir...“ begann Ela, doch Snape lies ihr keine Zeit irgendetwas zu erklären. „Einbruch in ein Lehrerbüro, womöglich Diebstahl und Schutz anderer Täter... Das werdet ihr bitter bereuen.“ „Wir haben nichts geklaut und hier waren auch keine anderen Schüler!“ sagte Nico. „Natürlich nicht. Es war natürlich pure Einbildung von Miss Pöhse.“ „Sie haben keine Beweise.“ „Die brauche ich auch nicht. Hundert Punkte Abzug pro Person, auch für ihre drei Freunde, ich sehe ja täglich mit wem Sie alle rumhängen. Und fünf Monate lang Nachsitzen. Jeden Abend, bei mir im Büro. Und seid froh, dass ich euch nicht von der Schule werfen lasse.“ Snape hatte sich nun umgedreht und wollte grade gehen, als Caro rief „Wenn Sie das tun erzähle ich jedem, warum sie sich nicht die Haare färben oder schneiden!“ Wie vom Schlag getroffen drehte sich der Zaubertränkelehrer sich um, und guckte die sechzehnjährige Schülerin geschockt an. „Was.. Wie.. Woher...“ „Woher ist egal! Aber Sie werden Griffindor und Ravenclaw keine dreihundert Punkte abziehen, das ist einfach nicht fair!“ „Ach, weil es fair ist, in Lehrerbüros einzubrechen?“ „Was wollen Sie eigentlich von uns? Hat ihr Kerker keine Ecke zum Heulen oder was?“ „Wie können Sie es wagen?“ „Wenn Sie schweigen und uns vielleicht helfen, wenn wir es mal brauchen wird keiner aus dem Schloss davon erfahren!“ „Ich... Gut. Aber nachsitzen kommen Sie trotzdem. Alle drei. Dann könnt ihr Fräulein Lee, Den Adel und Moser Gesellschaft leisten.“ „Sie müssen nachsitzen?“ meldete sich nun auch Ela wieder zu Wort. „Jaah, ähm... ich meinte ja. Gründung irgendwelcher ungemeldeten Vereine im Schloss ist verboten. Außerdem... Was ist das denn für ein Name? Die Superlolis... Jedenfalls sitzen sie auch nach.“ „Aber...“ „Einen Abend werden Sie das ja wohl aushalten. Seien Sie froh, dass es nicht schlimmer ist. Heute Abend um acht in meinem Büro.“ Beendete Snape seine Erklärungen und ging wieder davon.

„Na toll.“ Seufzte Nico. „Wenigstens zieht er uns keine Punkte ab, und wir müssen nur einmal nachsitzen... Das mit den Haaren war toll!“ lachte Ela und so gingen sie, Nico und Caro wieder aus Bruces Büro, um zu wissen, ob Sandra schon mit der Übersetzung der Pergamente fertig war.


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