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Kapitel 11.  Etwa eine halbe Stunde später trafen sich alle wie abgemacht wieder am Eingang des Waldes. „Wo ist denn Caro?“ fragte Maren, als sie Ela und Lisa ankommen sah. „Oh, die hatte ich ja fast vergessen!“ rief Ela, griff in ihre Manteltasche (der Mantel war von Mrs Weasley gestrickt worden und hinten befand sich ein großes G.) und zog das Brötchen hervor. „Das hätten wir mit Maren auch machen sollen.“ Überlegte Sandra und dachte an die vielen Male, an denen sie umsonst stehen geblieben waren. „Außer einer riesigen Spinne haben wir nichts gefunden... wart ihr wenigstens erfolgreicher?“ fragte Lisa. „Joa... Sandra hat einen Kessel entdeckt und Maren einen Tunnel.“ Erklärte Nico. „Dann nichts wie hin!“ rief Ela begeistert und wollte grade los, als das Brötchen einen Sprung machte und vor ihr landete. „Sorry Caro ich kann dir nicht helfen.“ Lachte Ela, hob das Brötchen auf und gab es Lisa. Diese verwandelte sie zurück, vergaß allerdings sie davor runterzusetzen und so gab es dann wenige Sekunden später ein etwas seltsames Bild ab, als Lisa mit Caro in den Armen da stand. „Ich gehe NIE wieder in den Wald!“ rief Caro, immer noch geschockt von dem was sie gesehen hatte und klammerte sich an Lisa fest. „Dann lassen wir dich eben hier.“ Sagte Sandra. „Wenn wir Amy, George und Marcel wiederfinden wollen müssen wir noch mal in den Wald.“ „Aber...“ „Könntest du bitte wenigstens wieder runter? Du bist ziemlich schwer!“ unterbrach Lisa Caro und setzte sie ohne auf eine Antwort zu warten langsam wieder ab. Ohne noch weiter darüber zu diskutieren ob es denn nun wirklich nötig war noch mal in den Wald zu gehen, marschierten die sechs wieder los. „Hier ist es.“ Sagte Nico irgendwann als sie vor dem Tunnel stehen blieben. „Gut. Wer will als erster?“ fragte Ela und sah in das schwarze Loch runter. „Also ich nicht!“ meinte Maren und sah die anderen abwechselnd an. „Was ist, wenn wir sterben?“ fragte auch Caro ängstlich. „Ja, dann sind wir halt etwas tot.“ „Genau, und nicht mehr ganz lebendig! Nicht wie der Zauberstab.“ „Ich bin sicher, Nico will als erster.“ Sagte Sandra und sah ihn an. „Nur wenn ihr endlich zugebt, dass Nudeln besser sind als Spätzle.“ „Meinetwegen.“ Gab sich Maren geschlagen. „Aber nur heute! Ich bring die drei um wenn wir sie finden.... Dass ich so was sagen muss....“ „Na dann mal los.“ Nico sah seine Freunde ein letztes Mal an, bevor er in das Loch sprang. „Lebst du noch?“ rief Lisa runter und schon wenige Sekunden später kam eine positive Antwort auf ihre Frage. „Ich gehe als nächste.“ Meinte Ela, und nach ihr sprangen dann auch noch Lisa, Sandra, Maren und Caro.

Die Sechs landeten ein paar Meter tiefer und waren somit am Anfang einen schmalen Ganges. Schweigend gingen sie los, ohne zu wissen, was sich am Ende befinden würde. „Hört ihr das?“ fragte Sandra auf einmal. „Ja... Dieses Zischen...“ bestätigte Ela und sah sich um. „Lasst uns weitergehen...“ Murmelte Maren. Nach unzähligen weiteren Minuten war irgendwann endlich Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Langsam und mit erhobenem Zauberstab näherten sich die sechs Freunde dem Licht doch was sie dann sahen lies sie erstarren. Vor ihnen war ein Raum, der durch einen großen Laufsteg in zwei geteilt war. Auf der einen Seite waren Todesser, die sämtlichen Klonen Unhänge nähten, und auf der anderen Seite lagen die Originalpersonen, offensichtlich bewusstlos. (Unter anderem natürlich Marcel, Amy, zwei Georges und Dnake und Gerna, die später mal berühmte HSM Stars werden würden.) „Was machen wir jetzt?“ flüsterte Caro. „Jetzt wo wir hier sind haben wir keine Wahl mehr, wir müssen kämpfen.“ Sagte Ela entschlossen. „Aber gegen die haben wir doch keine Chance!“ „Klar haben wir eine Chance... Wir schaffen das... ganz bestimmt.“ Murmelte Lisa. Sie sahen sich noch ein letztes mal an, bevor sie mit erhobenem Zauberstab im Raum zum Vorschein traten. „Lasst unsere Freunde sofort frei!“ brüllte Lisa, so dass alle sich umdrehten. Als Sandra sah, dass einer der Todesser grade einen Fluch aussprechen wollte sah sie Nico verzweifelt an. „Die Nudeln... NICO WO SIND DIE NUDELN?“ kreischte sie. Nico begriff was sie wollte, stellte sich vor sie und rief „Nudeliximus!“ und schon hatte der Todesser, der anscheinend Lucius Malfoy war, eine riesige Portion Spaghetti im Gesicht. Ela, die für ihr Alter sehr fortgeschritten war, nahm sich gleich zwei Anhänger des dunklen Lords vor und auch die anderen kämpften tapfer gegen die Fieslinge. Doch scheinbar wollten diese ihre Zeit nicht hier verlieren, und so disapparierte einer nach dem anderen, bis nur noch Lucius Malfoy übrig blieb. „Ihr miesen kleinen...“ „Was soll das hier und was wollten sie mit den Schülern?“ kam Maren ihm zuvor. „Woher soll ich wissen was mein Herr sich dabei denkt? Jedenfalls stört ihr die Vorbereitungen zur Voldemode-Show.“ „Voldemode?“ fragte Sandra irritiert. „Das geht euch rein gar nichts an... Dass ihr dieses Versteck gefunden habt war reine Glückssache... Nehmt doch meinetwegen eure Freunde wieder mit... Aber den dunklen Lord werdet ihr nicht finden. Das ist der.. äh, ich meine das ist die Wahrheit. Und jetzt seht erst mal zu wie ihr hier wieder rauskommt.“ Sagte Malfoy höhnisch und verschwand dann auch mit einem triumphierendem Grinsen. Auch die vielen Klone lösten sich in Luft auf, doch erst mal war es wichtiger sich um die original Schüler zu kümmern. Und diese schienen auch grade wieder aufzuwachen.

„Amy mein Scha.. öhm... ich meine, dein Schachbrett ist kaputt gegangen.“ Den Anfang des ihres Satzes hatte Caro laut gerufen, beim Ende war sie jedoch immer leiser geworden und guckte verschämt zu Boden. Ohne sich um ihr wirres Gerede zu kümmern zauberte Ela ihnen die Fessel weg und half einem nach dem anderen auf. „Aber warum haben sie deinen Klon gefesselt?“ fragte Maren George verwirrt. „Ich bin nicht sein Klon ich bin Fred.“ Meldete sich dieser zu Wort. „Im Schloss läuft ein zweiter Fred rum, aber ich glaube der ist nur durch den Vielsafttrank wie ich. Ich musste jeden Tag ein Haar opfern.“ „Dann bist du ja gar nicht Eiskalt!“ rief Ela erleichtert. „Ich frage mich nur was Malfoy mit ‚Seht zu wie ihr Rauskommt’ gemeint hat..“ Überlegte Nico. „Ich glaube ich weiß es, und wenn dann bin ich davon ganz und gar nicht begeistert. Das Zischen Vorhin... Und wenn das hier wirklich ein Versteck von Voldemort ist...“ „Du meinst es gibt SCHLANGEN?“ Die beiden wurden durch Marcel unterbrochen. „Oh well I know, tschatscha gonna get blind... Spiderpig does it hurt…“ „Ich glaube der Arme steht noch unter Schock.“ Lachte Lisa beim Anblick von Marcel.

Warum Malfoy ihnen vorhin gedroht hatte, sie hätten Probleme wieder rauszufinden blieb ihnen vorerst rätselhaft, denn auf dem Rückweg hörten sie das Zischen zwar immer noch, dennoch, eine wirkliche Gefahr begegnete ihnen jedoch nicht. Es war auch wunderlich, warum die Todesser sie nicht einfach umgebracht hatten, und vor allem was es mit der Voldemode-Show auf sich hatte. Auf dem Rückweg redeten sie nicht sonderlich viel, außer George, der sich mehrmals bei Ela bedankte und ihr Komplimente machte, da sie ja sein Leben gerettet hatte. Zurück in Hogwarts brachten sie Marcel in den Krankenflügel und wollten sofort zu Dumbledore, dieser jedoch war wie schon sehr oft nicht in seinem Büro...

Kapitel 12.

„FROHE WEIHNACHTEN!“ brüllte Ginny am nächsten Morgen durch den Schlafsaal der Mädchen, worauf Ela sich müde aufrappelte, Lisa etwas von ‚zu früh’ murmelte und Caro sich einfach nur umdrehte und weiterschlief. „Was ist denn mit euch passiert?“ fragte auch Romilda Vane, die über die Ferien auch geblieben war, in der Hoffung mal unter vier Augen mit ‚dem Harry Potter’ sprechen zu können. „Wir haben versucht die Welt zu retten.“ Fasste Ela es zusammen, denn sie hatte keine große Lust, dass ganz Hogwarts davon Wind bekam. Lisa wollte grade noch etwas hinzufügen, als ein lautes Geräusch erklang und kurz darauf Amy in den Schlafsaal stolperte. Auch sie hatte einen Weasleymantel gekriegt, dieser war jedoch so groß, dass sie wahrscheinlich draufgetreten war und so – wie sehr oft – hingefallen war. „Hat Madam Pomfrey dich wirklich schon rausgelassen?“ fragte Ela ungläubig und musterte Amy. „Jaaa... Die anderen mussten noch bleiben aber nachdem ich zwei mal aus dem Bett gefallen bin beim zweiten mal die Nachtischlampe mitgerissen habe, hat sie gemeint ich könnte jetzt gehen.“ Murmelte sie. „Iiiiiih, eine Spinne, diese Viecher sind hier aber auch wirklich überall.“ Sagte Ginny auf einmal worauf Caro hellwach wurde. „WO? WEG DAMIT, SOFORT!“ „Ist doch schon tot.“ Versicherte Ginny und klopfte demonstrativ auf ihr Kopfkissen. „So muss man Caro also wecken. Das werd ich mir merken!“ lachte Lisa. „Leute, ich hab wieder einen Weasley-Pulli!“ verkündete Ela stolz und hob den giftgrünen gestrickten Pullover hoch. „Ich habe auch einen.“ Sagten Ginny und Caro wie aus einem Mund. „Bald können wir uns alle in einer Reihe aufstellen und haben das komplette Alphabet mit den Pullis zusammen.“ Grinste Caro. „Nein... Harry kriegt auf seinen nie einen Buchstaben.“ Sagte Ginny beleidigt, doch Ela hatte sie schon gar nicht mehr gehört, da sie zu beschäftigt damit war, ihren neuen Besen auszupacken. „Von Nico hab ich eine Tüte Nudeln ! Aber... Leute? Warum hab ich von Maren ein Schachbrett gekriegt?“ meldete sich Caro irgendwann wieder zu Wort. „Keine Ahnung, da musst du sie wohl nachher selber fragen...“ murmelte Ela, die immer noch ihr neues Prachtstück betrachtete. „Von wem ist der denn?“ „Keine Ahnung... Aber er gefällt mir trotzdem!“ lachte Ela und nahm sich das nächste Päckchen von ihrem kleinen Geschenkstapel.

Etwa zwei Stunden später trafen sich alle in der großen Halle zum Frühstück und das Gesprächsthema Nummer eins waren an diesem Morgen natürlich die Geschenke. „Ich habe eine goldene Ananas gekriegt.“ Erklärte Sandra und zeigte ihren Freunden das Prachtexemplar. „Sag mal Maren... Warum habe ich von dir eigentlich ein Schachbrett bekommen?“ „Naja... Also das war ehrlich Last-Minute Einfall... Du hast ja Amy gestern Abend gesagt deins sei kaputt.“ „Hab ich das?“ fragte Caro verwirrt, bis ihr wieder einfiel, dass sie in letzter Sekunde Schachbrett statt Schatz gesagt hatte. „Ah! Ja, stimmt.“ „Und ich hab jede menge Muggelbücher gekriegt.“ Grinste Maren. Sie stammte aus einer alten Zauberfamilie und hatte sich, ähnlich wie Mr. Weasley, schon immer für die Kultur der Muggel interessiert, und freute sich immer wieder, Sachen über deren Welt zu erfahren.

„Ich schlage vor, wir gehen jetzt eine Runde Quidditsh spielen.“ Schlug Ela vor. „Davor können wir ja Marcel, Fred und George noch abholen, dann kriegen wir schon zwei Mannschaften zusammen. Außerdem ist das im Schnee ja mal was anderes.“

Gesagt, getan. Der einzige, der beschloss nicht mitzuspielen war Neville, der es alles andere als prickelnd fand, auf einem Besen sitzen zu müssen. Ela war nun mit ihrem neuen Besen die schnellste auf dem ganzen Spielfeld, und mit ihrem Nimbus-2008™ flog sie ungefähr doppelt so schnell wie Ginny, die mit ihrem Comet - zweisechzig doch recht langsam war. „Ich glaube dieses Jahr gewinnen wir den Hauspokal!“ sagte Nico stolz und voller Bewunderung. „Da wäre ich mir nicht so sicher!“ wiedersprach ihm Maren und auch Sandra nickte. Erst jetzt fiel ihm ein, dass die beiden ja nicht in der selben Mannschaft waren und er wurde leicht rot, doch im inneren wusste er, dass er mit seiner Mannschaft wirklich großes Pech haben müsste, um den Hauspokal nicht zu gewinnen.

Auch der Rest des Tages verlief wie im Traum. Es schneite den ganzen Tag, und auf der Oberfläche des großen Sees hatte sich seit ein paar Tagen eine dicke wunderschöne glitzernde Schicht gebildet, auf der sich jeden Tag Schüler im Schlittschuhlaufen übten. „Habt ihr euch eigentlich schon Gedanken über die Voldemode-Show gemacht?“ fragte Ela am Abend irgendwann und nahm sich einen Schokofrosch. „Öhm... Wenn ich ehrlich sein soll... Nein. Turm auf B6!“ Antwortete Caro die mit Lisa in einer Schachpartie vertieft war. „Also wir schon. Und das bringt uns auch wieder zu unserem Hauptverdächtigen Nummer eins.“ Fing Nico an. „Ich weiß nicht, ob ihr darauf geachtet habt, aber Malfoy hat sich gestern verraten. Er hätte Beinah von ‚dem Wahrheit’ geredet... Und ihr wisst ja, wer das immer sagt.“ Fuhr Maren fort. „Also doch Bruce.“ Überlegte Ela. „Schach Matt!“ rief Lisa auf einmaltriumphierend, worauf sich die anderen alle erschrocken umdrehten. „Reparo.“ Murmelte Caro nur und tippte jede ihrer Kaputten Schachfiguren an. „Das nächste mal will ich gegen dich spielen!“ verkündete George, der neben Ela saß und bekanntlich ein besserer Spieler war als Caro. „Muaha gegen mich hat keiner eine Chance, stimmt’s Nico-Darling?“ „Dafür kann ich Nudeln kochen...“ murmelte dieser nur und sah zu Sandra rüber, die den ganzen Tag schon etwas betrübt aussah. „Was ist eigentlich mit dir los? Ananasentzug?“ „Nein. Ich habe heute morgen mit Draco Schluss gemacht. Ich meine... Sein Vater hat einfach kein Recht so etwas für ihr-wisst-schon-wen durchzuziehen.“ „Hmm... Naja... Aber der Punkt ist jedenfalls, dass wir noch kein Stück weiter sind als vorher. Und was soll man schon mit dem Wort Voldemode anfangen können?“ seufzte Ela und sah hoch zum Lehrertisch, an dem Dumbledore, Professor McGonnagal, Snape und Bruce saßen und scheinbar in ein sehr interessantes Gespräch vertieft waren.


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