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Kapitel 9.
 
Gleich am ersten Ferientag nutzen sie die Gelegenheit, um sich endlich mal alle gemeinsam an einen Tisch zu setzen, ohne darauf zu achten, wer denn nun aus welchem Haus war. „Guckt mal, da ist Fred!“ „Was macht der da?“ „Er hat beschlossen während den Ferien doch wegzufahren.“ Antwortete Maren, worauf Ela wütend aufstand. „Was hast du vor?“ „Ihm endlich mal die Meinung sagen!“ zischte sie und ging auf Fred zu, der stehen blieb und sie erstaunt ansah. „Sag mal... Das kann doch nicht dein Ernst sein.“ „Was?“ „Na das du jetzt wegfährst! Dein Bruder ist weg und dir ist das alles völlig egal!“ „Es ist mir nicht egal, aber ich habe dieses Jahr Prüfungen, und da muss ich mich während den Ferien erholen.“ „Du klingst wie Percy...“ sagte Ela etwas enttäuscht, bevor sie fortfuhr. „Du bist Eis. Eiskalt.“ „Das stimmt nicht! Was soll ich denn machen? Du bist doch schon zu Dumbledore gegangen. Sag mir, wie weit, wie weit? Wie weit willst du noch gehen?“ „Soweit, bis wir sie wiedergefunden haben. Wenn du fahren willst, dann ist es dein Problem. Falls du irgendwann noch mal zur Vernunft kommen solltest weißt du ja, dass wir unsere Freunde nicht im Stich lassen.“ Meinte Ela nur noch, ging wieder zum Tisch und lies einen etwas verwirrten und doch nachdenklichen Fred zurück.“
„Das war deutlich. Aber er hat es nicht anders verdient.“ Sagte Maren und griff zu ihrem Toast. „Er ist nicht der einzige der Prüfungen hat. Maren und ich während auch lieber zwei Wochen zusammen weggefahren.“ „Wisst ihr was? Wir müssen Bruce zur Rede stellen. Dann werden wir ja sehen, was er zu dem ganzen zu sagen hat.“
 
Und sie beschlossen, dies noch am selben Tag zu machen und waren ein paar Stunden später auch schon auf dem Weg zu seinem Büro. „Welchen Bruce stellen wir denn überhaupt zur Rede?“ „Na den Erstbesten.“ Sagte Ela bestimmt und blieb vor der Tür stehen. Wie durch Zufall kam ihnen ihr Lehrer schon entgegen, was sie gleich ausnutzten. „Entschuldigen Sie Sir, aber wir würden gerne mit Ihnen reden.“ Fing Sandra an. „Wollt ihr ein paar Modetipps? Ick könnte...“ „Nein, darum geht es nicht. Wir wollen wissen, warum es sie zweimal gibt.“ Erklärte Caro. „Oder vielleicht noch mehr.“ „Was meinen Sie?“ „Das wissen Sie ganz genau.“ „Nun ja... Das ist eine lange Geschichte.“ Antwortete Bruce etwas niedergeschlagen, als er merkte, dass er keine Chance hatte. „Dann erzählen Sie mal, wir haben Zeit.“ „Ich habe vor kurzem das Rezept eines Zaubertranks gefunden, mit dem man sich selbst Klonen kann... Deswegen gibt es auch noch zwei weitere von mir in Hogwarts.“ Er machte eine kurze Pause, in der er scheinbar nachdachte, bevor er fortfuhr. „Ick wollte meine Eigene Modeschau, aber ick habe niemanden gefunden, der mitmacht. Ick brauchte Leute.“ „Ach, und da haben Sie gedacht, Sie entführen einfach mal unsere Freunde und benutzen sie für ihren schlechten Geschmack!“ „Deswegen sind Sie auch ganz zufällig aufgetaucht, als wir Marcel hinterhergelaufen sind!“ „Nein! Mit dem Verschwinden eurer Mitschüler habe ick nichts zu tun. Das ist der Wahrheit!“ sagte er geschockt. „Aber Marcel muss genau vor ihnen verschwunden sein!“ „Ick habe nichts gesehen.“ „Und sie erscheinen auf der Karte des Rumtreibers nicht!“ „Ick bin noch nicht berühmt genug, um auf jeder Postkarte aufzutauchen ich...“ „Die Karte des Rumtreibers ist doch keine Postkarte! Sie sind ja noch unwissender als Caro!“ stellte Lisa fest und schüttelte den Kopf. „Die Karte des Rumtreibers zeigt jeden in Hogwarts, ohne Ausnahme. Und egal in welchem Zustand. Ob nun als Mensch, Elefant oder Ananas.“ Erklärte Nico. „Wir haben Sie vor ein paar Tagen darauf gesucht... Wie kommt es, dass wir sie da nicht erscheinen?“ „Ick war vor ein paar Tagen mal weg. Und meine Klone können nicht erschienen, da sie ein Teil von mir sind. Vielleicht habt ihr einfach am falschen Moment geguckt.“ „Wo waren sie?“ „Ick glaube kaum, dass Sie das etwas angeht. Ick habe noch zu tun. Entschuldigen Sie mich bitte.“ Auf diesen Worten ging Bruce in seinem üblichen komischen Gang davon und lies seine Schüler einfach vor seiner geschlossenen Bürotür stehen.
 
„Wenn er die Wahrheit sagt sind wir kein Stück weiter als davor.“ Seufzte Ela enttäuscht. „Wir hätten ihn in eine Nudel verwandeln sollen.“ Meinte Nico. „Lieber in eine Portion Spätzle.“ „Maren... Spätzle sind auch nur Nudeln.“ „Nein! Spätzle sind die besseren Nudeln!“ meldete sich auch Sandra zu Wort. „Ihr habt doch keine Ahnung! Ich bin hier der Experte!“ „Genau, und alle Nudeln werden gleichberechtigt.“ „Spätzle sind aber...“ „Jetzt hört auf euch um Nudeln zu streiten, als gäbe es nichts wichtigeres.“ „Lisa... Nudeln sind wichtig! Sehr sogar!“ sagte Nico ernst. „George und Amy sind aber wichtiger. Und Marcel sollten wir vielleicht auch noch ganz nebenbei wiederfinden.“ „Ich glaube ihm nicht. Er muss Marcel gesehen haben! Es sei denn...“ „Es sei denn was?“ „Naja, vielleicht war er gar nicht das original! Nehmen wir an er wurde auch geklont. Bruce hat vorhin gesagt, das seine Klone ein Teil von ihm sind. Das könnte heißen, wenn das Original will, kann es den Klon einfach so verschwinden lassen.“ „Da ist was dran... Aber was ist dann mit den echten passiert? Und wenn Bruce es nicht war... Wer dann?“ „Das finden wir auch schon raus. Erst mal brauchen wir ein Buch, in dem alles über diesen Trank steht.“ „Ein Buch? Die Dinger mit den vielen Buchstaben?“ fragte Nico leicht entsetzt. „Genau so etwas. Aber keine Angst... Ich glaube nicht, dass es sehr viel darüber zu lesen gibt.“ „Ich glaube, ich weiß auch schon, wer da etwas wissen könnte!“ sagte Ela auf einmal. „Und zwar Hermine. Die hat so ein Buch über...“ „Das kommt gar nicht in Frage! Wir bitten DIE doch nicht uns ein Buch zu leihen! Da kauf ich mir schon lieber ein Eigenes!“ unterbrach Sandra sie. „Wie lange soll das denn dann bitte dauern? Ich glaube uns bleibt keine Wahl. Außerdem ist Hermine doch ganz freundlich!“ „Pff...“ „Pass auf, dass du keine Luft verlierst!“ grinste Caro und stupste sie an. „Haha... Naja meinetwegen... Geht ja um George und Amy... Und Marcel.“ „Aber Hermine ist doch schon weg!“ fiel Maren ein. „Dann schicken wir ihr halt eine Eule. Sie kann ja auch zu Hause gucken, ob sie etwas rausfindet. Und das wird sie bestimmt!“ „Hmm... Ich bin mir nicht sicher. Etwas rausfinden ohne sich bei Lehrern einzuschleimen?“ „Sandra... Noch ein Wort und ich hetze dir wieder eine Ananas auf!“
 
Noch am gleichen Abend wurde die Eule losgeschickt, in der Hoffnung möglichst schnell eine Antwort zu bekommen, und schnell rauszufinden wo genau sich die Echten verschwundenen Schüler aufhielten. Doch das größte bleibende Rätsel war immer noch das zu wissen, wer genau so etwas tun würde, wenn es Bruce nicht war.
 
Kapitel 10.
 
Die Ferien gingen langsam vorüber und noch hatte keiner irgendetwas rausgefunden, was ihnen helfen konnte, ihre Freunde wiederzufinden. Caro, Ela, Sandra und Lisa befanden sich grade in der Bibliothek, als Maren und Nico aufgeregt dazu kamen und ihnen stolz mitteilten, dass sie es geschafft hatten, die Genehmigung für die verbotene Abteilung zu bekommen. Jeder von ihnen machte sich sofort auf die Suche nach irgendeinem Buch, was ihnen hätte weiterhelfen können, und stießen dabei auf seltsame Exemplare. „Leute... hier ist ein Muggelbuch !“ rief Nico begeistert. „Da steht wie man Nudeln zubereitet!“ „Als ob du das nicht auch so schon wüsstest.“ Murmelte Ela die grade ein Buch das nur leere Seiten enthielt zurücklegte. „Leute ich hab was!“ rief Sandra irgendwann und zeigte ihren Freunden, ein Buch, was sofort anfing zu weinen. „Sei ruhig!“ fauchte Maren, doch das Buch dachte nicht daran und wimmerte Sandra an. „Schließ mich bitte wieder.“ Tatsächlich gab es in dem Buch ein ganzes Kapitel über den Klontrank welches Lisa sofort abschrieb, ohne sich um das zunehmende Schluchzen des Buches zu kümmern. „Also solche Bücher hatten wir in Beauxbâtons glaube ich nicht.“ Meinte Caro, griff nach dem Buch, und stieß sofort einen Schrei aus. Schneller als sie hätte reagieren können waren Zähne erschienen und das Buch hatte zugebissen. Geschockt sah die Sechzehnjährige auf ihre Hand, während Nico das Buch packte und heftig gegen einen Tisch schlug, worauf es wieder anfing zu heulen. „Emobuch...“ lachte Ela, nahm es und legte es in eine Ecke. „Was machst du da?“ fragte Maren erstaunt. „Emos brauchen halt ihre Ecke zum heulen. Die anderen Bücher im Regal tun mir Leid.“ „Wenigstens wissen wir jetzt, wie wir Klone erkennen können. Hier steht man muss „Expelliarmus“ rufen.“ Erklärte Lisa. „Aber der Dient doch nur zum entwaffnen, oder?“ „Ja, aber die Klone können ja keine Zauber ausführen, und deshalb lösen sie sich nach dem Zauber einfach in Luft auf. Stand alles im Emobuch.“ „Das ist kein Emobuch, das ist ein Aggobuch.“ Sagte Caro. „Da stand auch, dass man den Trank unter einem Baum brauen muss.“ „Das hilft uns nicht weiter, Bäume gibt es überall!“ „Perfekt! Ich nehme das Rezept und Klone mir heute Abend gleich ein paar Natalies!“ rief Nico begeistert, worauf er sich von Maren einen leicht beleidigten Blick auffing. „Was willst du mit einem Klon wenn du das Original schon hast? Aber darum geht es ja jetzt nicht. Ihr wisst alle, was das heißt, oder?“ fragte Ela in die Runde. „Dass es in Hogwarts keine Ananasbäume gibt und ich somit nicht geklont werden kann?“ fragte Sandra hoffnungsvoll. „Nein, es heißt, dass wir heute Nacht mal einen Spaziergang im verboten Wald machen werden.“ „Aber der ist doch verboten!“ „Seit wann kümmert es uns ob irgendetwas verboten ist? Also was ist?“ „Im Wald sind Spinnen!“ rief Caro entgeistert. „Da kriegt ihr mich nicht hin!“ „Ja, vielleicht ist da auch der dessen Name nicht genannt werden darf!“ fiel auch Maren ein. „Der ist egal, lieber der als eklige Spinnen!“ „Jetzt reißt euch zusammen, wir sind doch bei euch.“ Meinte Nico und sah zur Uhr. „Ich glaube, wir sollten uns mal auf den Weg machen, vielleicht gibt es ja heute Mittag Nudeln!“
 
„Mir ist nicht wohl dabei... Ich meine.. Der verbotene Walt ist so... so dunkel und verboten!“ flüsterte Caro als sie sich mit ihren Freunden am selben Abend aus dem Schloss schlich. „Du bist eine Hexe, mit deinem Zauberstab kannst du Licht haben.“ Erinnerte sie Sandra und sah sich noch mal um, ob Miss Norris auch nirgendwo lauerte. Nur eine Viertelstunde später standen sie vor den ersten Bäumen und es fing langsam an zu schneien. „Soll ich uns einen Regenschirm zaubern?“ fragte Nico mit einem grinsen und sah zu Ela. „Wag es ja nicht!“ „Lasst uns gehen, vielleicht finden wir ja irgendetwas. Am besten wir teilen uns wieder in Gruppen auf, der Wald ist ja nicht ganz klein.“ Schlug Lisa vor. „Gute Idee... Ich gehe mit Nico!“ sagte Maren sofort. „Okay... Ich komme dann noch mit euch und Ela, Lisa und Caro gehen in die andere Richtung.“ „Moment!“ rief Caro. „Nur wenn eine von euch beiden keine Angst vor Spinnen habt!“ „Keine Sorge, ich beschütze dich vor den Viechern.“ Versicherte Lisa und grinste. „Gut...  Am besten wir treffen uns hier in drei Stunden wieder. Wenn wir bis dahin nichts gefunden haben gehen wir morgen Nacht noch mal.“
 
Und so trennten sich ihre Wege. „Habt ihr das gehört?“ fragte Maren Nico und Sandra nun schon zum zehnten Mal. „Nein, ich habe nichts gehört, weil da nichts war.“ „Was suchen wir überhaupt?“ fragte Sandra. „Einen Baum.“ Antwortete Nico, als wäre es das normalste der Welt. „Ja toll, wir sind hier mitten im Wald!“ sagte Maren grimmig. „Na irgend ein Baum, der anders ist als die anderen.“ „Eine Art Spätzle unter den Nudeln?“ „So ungefähr... Aber nur weil Spätzle anders sind, als normale Nudeln und...“ „Seht mal der Baum dahinten!“ unterbrach Sandra ihre beiden Freunde irgendwann und deutete auf einen dicken alten Kastanienbaum. „Was ist mit dem?“ „Nichts, aber daneben steht ein Kessel. Ich glaube nicht, dass Kessel üblicherweise neben Kastanienbäumen wachsen.“ Maren ging vor und war fast am Kessel angekommen, als sie den Boden unter ihren Füssen auf einmal nicht mehr spürte und in eine Art Loch fiel. Sandra griff jedoch schnell genug zu ihrem Lasso und fing sie somit auf. „Na wenn das mal nicht noch besser als der Kessel ist...“ murmelte Nico und sah runter in das Loch, welches scheinbar der Eingang zu irgendeinem Tunnel war. „Und in dem Kessel wurde auch ohne Zweifel der Trank gebraut.“ Bestätigte Maren, nachdem sie sich bei Sandra bedankt hatte. „Die anderen werden staunen... Ob sie wohl auch schon irgendwas gefunden haben?“
 
Zur gleichen Zeit an einem anderen Ort im Wald hatten Lisa, Ela und Caro noch nichts gefunden, und liefen seit mindestens einer Stunde, und wurden ständig von komischen Geräuschen gestört und auch Caro war in der Gruppe alles andere als hilfreich, da sie jedes kleinste Insekt als Spinne identifizierte und immer sofort in Panik geriet und stehen blieb. „Da... da ist doch wieder was!“ genervt drehte sich Lisa um, stockte jedoch als sie Caro ansah. Dieses mal hatte sie doch Recht und direkt hinter ihr befand sich tatsächlich eine Spinne. Allerdings war diese um einiges größer als die, die manchmal im Schloss rumkrabbelten und als auch Ela das Tier sah dachten sie sofort an Harry und Ron, die einmal fast von Hagrids Riesenspinne gefressen worden waren. „Ähm... Du darfst dich jetzt nicht bewegen.“ Sagte Lisa und versuchte so ruhig wie möglich zu klingen. „Ist es eine Spinne? Bitte sag dass es keine ist...“ flehte Caro und schloss die Augen. Ela zögerte noch einen Moment, doch als die Spinne noch etwas näher kam richtete sie ihren Zauberstab auf sie und rief laut „Petrificus totale“, woraus das Ungeheuer steif wurde und sich endlich nicht mehr bewegte. „Du kannst die Augen jetzt wieder aufmachen.“ Sagte Ela zu Caro. „Aber umdrehen würde ich mich trotzdem nicht, sonst kriegst du gleich den Schock deines Lebens.“ Warnte Lisa, doch da war es schon zu spät. „AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH“ „Noch lauter, auf Hawaii hat man dich jetzt grade nicht gehört.“ „Das... Die... Die ist ja riesig!“ „Deswegen solltest du dich ja auch nicht umdrehen. Ich glaube wir sollten lieber zurückgehen, bevor hier noch mehr solche Viecher auftauchen.“ „Es... es gibt no-noch mehr davon?“  „Öhm... Ja.. wir hatten vielleicht vergessen es zu erwähnen... Aber es gibt eine, die mindestens fünf mal so groß ist wie die da.“ Sagte Ela. Als sie und Lisa feststellten, dass Caro sich noch nicht gerührt hatte griff Lisa zu einem stärkeren Mittel und verwandelte sie wieder in ein Brötchen. Ela hob ihre Freundin auf und steckte sie in ihre Manteltasche. „Das war eine gute Idee... Sonst würde die in hundert Jahren noch hier stehen.“ Lachte sie, und sie und Lisa machten sich auf den Weg zum vereinbartem Treffpunkt.

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