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Kapitel 7.  „Also ich glaube, ich bleiben während den Ferien hier... Vielleicht finden wir ja noch etwas raus.“ Sagte Ela am nächsten Morgen. „Mit viel Glück schaffen wir es auch noch, das ganze vor Weihnachten aufzuklären.“ „Schön währe es ja, aber ich glaube es eher nicht... Was hältst du davon Caro?“ fragte Nico, eine Antwort kriegte er jedoch nicht. Fred schüttelte den Kopf und deutete auf die Sechzehnjährige, die am Frühstückstisch wieder eingeschlafen war. „Ich glaube ich habe in meinem Leben noch nie jemanden gesehen, der so faul ist und so viel schläft.“ Murmelte Ela. „Also ich weiß nicht ob ich bleibe... Ich wollte Maren fragen, ob sie die Ferien über nicht bei mir verbringen will.“ Meinte Nico und wurde leicht rot, was jedoch keiner bemerkte; viel wichtiger war ja erst mal das verschwinden der anderen. „Dumbledore soll angeblich heute noch wiederkommen. Vielleicht kann er verhindern, dass noch weitere Schüler verschwinden.“ Sagte Lisa und piekte Caro in die Seite. „Hey, lass das!“ rief diese und sprang auf. „Wenigstens schaffe ich es immer, dich zu wecken!“ grinste sie frech.

An diesem Tag war auch wieder mal ein Quidditch Spiel. Ravenclaw sollte gegen Hufflepuff spielen. Sandra war dieses Jahr wieder Sucherin ihrer Mannschaft und auch Maren spielte als Jägerin. Gegen Hufflepuff zu punkten war relativ einfach : Pete Doherty, der Hüter ihrer Mannschaft bemerkte die meisten Bälle gar nicht mal und wenn doch sah er einfach zu wie er durch das Tor flog. Als beide Sucher endlich den goldenen Schnatz erblickten stürzten sie sich natürlich sofort darauf, doch während Sandra dem kleinen goldenen Ball immer näher kam stoppte der Sucher der Hufflepuffs auf einmal seinen Besen, und landete auf dem Boden. Während Lisa den Sieg für Ravenclaw verkündete merkten nur sehr wenige, dass Marcel, so hieß der Schüler aus Hufflepuff, das Spielfeld verlies.

„Wir müssen ihm nach, ich meine... der hat das Spiel einfach geschmissen, so was macht doch keiner freiwillig!“ sagte Maren hastig als sie mit Sandra vor den anderen stand. „Wenn er nicht aufgehört hätte, hätte ich den Schnatz nicht mehr fangen können.“ Meinte auch Sandra. „Wir gehen uns erst mal umziehen, geht ihr am besten schnell hinterher! Wir kommen mit Lisa nach.“ Ela nickte und schon liefen sie, Nico, Caro und Luna los.

„Hey! Warte!“ rief Luna Marcel zu, doch dieser reagierte nicht, und ging die Treppen zum vierten Stock hoch. Irgendwann ging er um eine Ecke, und als die vier Freunde auch dort ankommen mussten sie feststellen, dass Marcel weg war. „Aber.. Ich meine... Eben war er doch noch da!“ „Und man kann in Hogwarts nicht aparieren!“ Allerdings mussten sie danach geschockt feststellen, dass Bruce genau auf sie zukam. „Wo kommt der denn schon wieder her?“ fragte Ela genervt. „Ah! Kinder! Das trifft sich gut, ich–“ „Nein, jetzt nicht, wir müssen essen gehen, heute Nachmittag gibt es schließlich auch noch Unterricht.“ Sagte Caro schnell und sie rannten so schnell es ging zurück. „Leute... Das eben.. Wie konnte das möglich sein? Bruce war vorhin auch unten auf dem Quidditchfeld, er kann unmöglich vor uns gewesen sein. Wir sind nach diesem Marcel die ersten, die wieder ins Schloss gegangen sind.“ „Wir sind nicht gegangen wir sind gerannt.“ Korrigierte Caro und lies sich auf der großen Bank in der großen Halle nieder. „Noch ein Grund mehr. An der Sache stimmt was nicht!“ Sie wurden durch das Essen unterbrochen, was so eben auf den goldenen Tellern erschienen war, doch eins fehlte mal wieder. „Wo bleiben die Nudeln?“ „Ach Nico es gab doch schon gestern welche.“ „Na und? Von mir aus kann es jeden Tag welche geben.“

Zur gleichen Zeit gab es am Tisch der Ravenclaws für Maren und Sandra auch kein anderes Thema. „Wenn es stimmt was die anderen sagen gibt es zwei Bruces in Hogwarts.“ Sagte Sandra. „Mindestens... Und das sind schon zwei zu viel.“ „Du bist ihm wohl noch modern genug!“ „Er findet rosa und pink nicht schön!“ antwortete Maren empört. „Da hat er ausnahmsweise mal nicht ganz unrecht.“ „Ja... Eine fliegende Ananas die einem folgt ist ja auch viel lebendiger!“ „Bleibst du während den Ferien eigentlich hier oder fährst du?“ fragte Sandra schnell, um das Thema wieder zu wechseln. „Ich bin mir noch nicht so sicher aber... ich glaube, ich frage Nico mal, ob er während den Ferien nicht mit zu mir kommt.“ Murmelte sie, bevor sie anfing wie die anderen zu essen.

Kapitel 8.

Ela und Maren hatten beschlossen, gleich am nächstem Tag zu Dumbledore zu gehen und ihm vom Verschwinden ihrer Mitschüler zu erzählen. „Ela, wir kennen doch das Passwort gar nicht!“ „Stimmt... Dann müssen wir zur McGonagal.“ „Aber die wird uns doch bestimmt nicht zuhören wollen! Gibt es nichts anderes, was wir tun könnten?“ „I dunno.“ In diesem Moment fing der Wasserspeier, der als Zugang zu Dumbledores Büro führte, an sich zu bewegen. „Das Passwort ist I dunno?“ fragte Ela ungläubig. „Scheint so... Naja.. Nichts wie rauf! Bevor noch jemand verschwindet.“ Die beiden liefen so schnell wie sie konnten die Treppe hoch, so dass man schon fast hätte vermuten können, dass Jamba hinter ihnen her war. Als sie dann endlich oben ankamen öffnete ihnen der Schulleiter noch die Tür, bevor sie hätten klopfen können und lächelte sie freundlich an. „Ich habe schon auf euch gewartet.“ „Sir, wir...“ „Moment. Ich brauche mein Hörgerät.“ Sagte Dumbledore auf einmal und wedelte kurz mit seinem Zauberstab rum. „So, es fühlt sich immer wieder fresh an, gut hören zu können. Setzt euch doch erst mal.“ Ela und Maren gehorchten und ließen sich auf zwei weichen Sesseln nieder. „Ich nehme an es geht um das Verschwinden von Fräulein Lee und Mister Weasley.“ „Ja.. Und dieser Marcel aus Hufflepuff ist auch verschwunden.“ „Nun, ich weiß, dass Sie sich Sorgen um ihre Freunde machen, dich ich versichere Ihnen, dass sie bald zurück sein werden.“ „Aber Sir...“ „Ich möchte Sie bitten, jetzt wieder zu gehen. Die Lehrer sind bereits darüber informiert.“ „Die, die überbleiben! Und der neue Lehrer, Bruce, er...“ „Mister Darnell? Glauben Sie mir, er weiß was er tut.“ Unterbrach Dumbledore Marens Versuch zu protestieren. Etwas geschockt und enttäuscht über das etwas passive Verhalten des Schulleiters verließen Ela und Maren sein Büro wieder und machten sich auf zu den anderen.

„Das hat er gesagt?“ „Ja, genau das hat Mister Fresh Dumbledore gesagt.“ Bestätigte Ela wütend, nachdem sie und Maren ihren Freunden davon erzählt hatten. „Fresh Dumbledore?“ fragte Nico nach. „Ja, er fühlt so fresh wenn er sein Hörgerät hat. Anstatt sich um wichtige Dinge zu kümmern.“ „Ich wusste noch nicht mal, dass er ein Hörgerät hat.“ Murmelte Caro. „Du weißt aber auch gar nichts. Wenn ich dir einen Titel geben müsste wärst du für mich die Göttin der Unwissenheit.“ Sagte Sandra. „Wir müssen Bruce bewachen. Irgendwas stimmt mit ihm nicht.“ „Wisst ihr was? Harry hat doch diese Karte... Karte des Rumtreibers heißt sie glaube ich... Damit kann man doch alle Leute in dieser Schule sehen. Ich frage ihn mal, ob er sie uns leiht.“

Tatächlich gab Harry Ela die Karte, ohne nachzufragen warum. Und genau an diesem Abend bestätigte sich ihr Verdacht : Man konnte Bruce auf der Karte nirgendwo sehen. Eigentlich hätte er in seinem Büro erscheinen müssen, doch laut der Karte war dort niemand. „Das.. das kann nicht sein.“ „Erst mal müssen wir rausfinden, wie viele Modeschrecken es in Hogwarts gibt.“ Sagte Lisa. „Ich will euch helfen.“ Meinte Neville auf einmal. „Das ist zwar sehr nett von dir aber... Es ist, wie wenn man Amy sagen würde einen Hindernislauf ohne hinzufallen zu machen. Es würde bestimmt nicht lange dauern, bis jemand dich bemerkt.“ Neville musste einsehen, dass Nico recht hatte und eigentlich nur helfen konnte, in dem er nichts unternahm. „Sag mal Ela... Du hast doch mal gesagt als Professor Sprout nicht da war habt ihr Bruce in den Ländereien vor dem Gewächshaus gesehen... Aber eigentlich konnte er da ja gar nicht sein, weil Maren und ich zu der Zeit in seinem Unterricht waren!“ sagte Caro auf einmal. „Aber wenn sogar wir merken, dass da etwas nicht stimmt, warum macht Dumbledore dann nichts?“ „Ich weiß es nicht... Aber wir werden das bestimmt auch noch rausfinden.“

Und so geschah es auch, dass sie von nun an abwechselnd ihren neuen Lehrer beobachteten. Doch enttäuscht mussten sie feststellen, dass dieser sich ganz normal benahm, und es auch sonst keine Beweise gab, dass es vielleicht ein zweites Exemplar von ihm gäbe. Am nächsten Tag würden die Weihnachtsferien beginnen, doch die Freunde beschlossen, alle in Hogwarts zu bleiben, um Bruce ja nicht aus den Augen zu verlieren.


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