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Kapitel 5.
 
Es waren nun schon über zwei Monate vergangen und bald würden viele Schüler ihre Sachen packen und die Weihnachtsferien bei ihren Verwandten verbringen. Inzwischen fehlten auch noch drei weitre Lehrer, doch niemand schien sich wirklich dafür zu interessieren. Sandra und Malfoy bestritten beide, dass sie ein paar waren, und Amy war wieder etwas normaler. Bruce allerdings war dies nicht, er war sogar das ganze Gegenteil davon. Immer wieder versuchte er Schüler und Lehrer davon zu überzeugen, dass sie sich nicht modisch genug kleideten, doch zum Glück hatte noch niemand auf ihn gehört, denn zwei Gestalten die einen bunten Umhang hätten bei jedem normalen Mensch Augenkrebs verursacht.
Ela, Sandra und Luna waren grade auf dem Weg zum Eulenturm, als sie auf Amy und Caro trafen, die Händchenhaltend rumliefen. „Na ihr zwei, was macht ihr so?“ fragte Luna, wie immer etwas verträumt. „Wir? Ähm... Also... Ich öhm... Ich halte Amy fest, damit sie nicht stolpert.“ Stotterte Caro und Amy nickte hastig um dem zuzustimmen. „Dann besteht ja keine Gefahr.“ Sagte Sandra. „Damit sie nicht stolpert?“ fragte Ela etwas ungläubig nach. „Ja, wegen den Teppichen!“ „Stimmt ja...  Daran hatte ich natürlich nicht gedacht. Na dann mal noch viel Spaß!“ grinste sie und warf Caro einen Blick zu, der zu sagen schien „Nachher will ich alle Details.“ „Ja, euch auch noch.“
 
Und tatsächlich hatte sich Caro nicht getäuscht : ein paar Stunden später wurde sie von Ela ausgefragt. „Wie lange denn schon?“ „Was wie lange?“ „Jetzt tu doch nicht so... Die Teppiche.. ich bitte dich, eure Ausrede war die dümmste, die ich je gehört habe!“ „Ach das... Warst du heute auch schon in der Bibliothek?“ „Nicht ablenken!“ grinste Ela. „Also gut. Seit sie es mir gesagt hat.“ „Ich hab’s doch gewusst!“ „Aber es braucht ja keiner wissen! Ach übrigens... Ich soll dich von George grüßen.“ „Warum das denn? Wir sehen uns doch jeden Tag.“ „Er meinte er habe grade an dich gedacht.“ „Ela, Caro! Ihr müsst mir unbedingt helfen!“ Verwirrt sahen die beiden zu Neville der mit einem panischen Gesichtsausdruck auf einmal vor ihnen stand. „Was ist denn los?“ „Meine Cousine ist verschwunden!“ „Amy? Unmöglich, die war vorhin noch bei.. ich meine, sie war noch mit mir.“ „Ja, aber ich habe einen Brief gefunden, da steht, dass sie für längere Zeit weg ist.“ „Das kann nicht sein!“ Neville nickte nur schwach und gab den beiden den Brief.

„Ich muss für längere Zeit von Hogwarts weg... Amy.“

„Da steht aber nicht besonders viel.“ „Ich versteh das nicht... Sie hätte mir doch gesagt, dass sie weg muss.“ „Wer weiß, vielleicht ist sie nicht freiwillig verschwunden. Immerhin ist es bekannt, dass man Hogwarts nicht so einfach verlassen kann.“
 
Am gleichen Abend verschwand auch noch George, der die selbe Botschaft hinterlies wie Amy. „Das ist einfach nicht normal.“ „Nein, und genau aus diesem Grund werden wir rausfinden, was mit dem beiden passiert ist.“ Sagte Lisa bestimmt. „Aber wie denn?“ „Überleg doch mal, wo Amy sich zur Zeit des Verschwindens aufgehalten hat. „Sie wollte sich in der Bibliothek ein Buch ausleihen. Und davor waren wir zusammen im Gemeinschaftsraum der Griffindors.“ „Das ist im vierten Stock. Das heißt sie ist zwischen dem zweitem und viertem Stock verschwunden.“ „Perfekt. Dann wissen wir schon, wo wir unsere Nacht verbringen.“ „Aber wir dürfen Nachts nicht raus, und außerdem... wann schlafen wir sonst?“ „Caro... Erstens werden wir nicht die ersten sein, die die Regeln brechen, und zweitens... Wie kannst du noch ans Schlafen denken wenn deine Freundin weg ist?“ Im selben Moment wurde Ela klar, was sie grade gesagt hatte, doch da war es ja schon zu spät. „Amy und Du, ihr seit...?“ „Können wir nicht später darüber reden?“ „Doch, sobald wir sie und George wieder haben. Also was ist?“ „Ich bin dabei.“ Sagte Sandra. „Ich auch.“ Murmelte Caro, und auch Ela, Fred, Nico und Luna waren bereit, die Nacht nach ihren Freunden zu suchen. „Gut. Wir sind zwar nicht grade wenig aber wir können uns ja dann aufteilen. Wir treffen uns um halb zwölf vor der Bibliothek, da fangen wir an.“ Erklärte Lisa noch, womit sich auch wieder alle einverstanden erklärten.
 
Kapitel 6.
 
„Ihr brecht die Regeln.“ Sagte die fette Dame am Abend ernst, als sie merkte, dass fünf Schüler durch das Portraitloch nach draußen stiegen. Doch sie beachteten sie nicht weiter, denn ein Portrait konnte ja nicht viel anstellen. Pünktlich um halb zwölf standen sie vor der Bibliothek im vierten Stock. Wenige Minuten später kamen auch noch Luna und Sandra dazu, die ja einen weiteren Weg bis dorthin gehabt hatten. „So, am besten wir teilen uns jetzt in Gruppen auf.“ Flüsterte Lisa, die sozusagen die Rolle als Anführerin übernommen hatte. „Wir wissen doch gar nicht, wonach wir suchen sollen.“ „Ich könnte euch dabei behilflich sein.“ Erschrocken drehten sich die sieben um, sahen jedoch nichts. „Peeves?“ fragte Caro ängstlich. „Ihr Angsthasen, ich bin kein Geist.“ Sagte die Stimme, und kurz darauf erschien wie aus dem Nichts eine recht kleine Gestallt, die man wegen der Dunkelheit nicht wirklich gut erkennen konnte. „Moment, die Stimme kenne ich irgendwoher. Meinte Luna auf einmal und ging einen Schritt auf die Gestallt zu. Ihr Gedanke bestätigte sich dann auch. „Maren?“ „Ja... Ich dachte, ihr könntet vielleicht noch jemanden brauchen...“ Maren war wie auch Sandra und Luna eine Ravenclaw, die im selben Jahrgang war wie Caro. Bis jetzt war sie ihnen eigentlich nie so aufgefallen, doch das sollte sich nun ändern, denn sie würde ab diesem Tag zu ihrem engen Freundeskreis gehören. „Du hast einen Tarnumhang?“ fragte nun auch Fred etwas erstaunt. „Ja, ich habe ihn vor ein paar Jahren mal gekriegt. Aber darum geht es nicht. Ich habe George gesehen kurz bevor er verschwunden ist...“ „Wo war es?“ fragte Ela sofort. „Jetzt lass mich doch ausreden. Er schien auf dem Weg hierher zu sein, ich habe ihn auch angesprochen, aber er hat nicht geantwortet. Und sein Blick war irgendwie so komisch so.. leer irgendwie.“ „Gut... Danke, dann wissen wir schon mal, dass sein Verschwinden etwas mit dem von Amy zu tun hat.“ Sagte Nico leise. „Wir teilen uns jetzt wie gesagt in zwei Gruppen auf. Ich würde sagen, Nico, du gehst mit Luna, Sandra und Fred, und ich gehe mit Maren, Ela und Caro. Dann...“ „Sei mal leise, ich hab da was gehört!“ zischte Ela und sah sich um. „Fuck, Miss Notice!” „Sie heißt Miss Norris!” „Das ist doch fast the same.“ Meinte Caro leicht panisch. „Und jetzt?“ „I dunno!“ „Es gibt nur eine Möglichkeit... Wir im siebten Jahr können schon Menschen in Gegenstände verwandeln, ich glaube etwas anderen bleibt und nicht über...“ seufzte Nico und griff zu seinem Zauberstab. „Jetzt mach hin, ist doch egal in was du uns verwandelst!“ Doch schon kurz danach wurde Sandra klar, dass sie diesen Satz besser nicht gesagt hätte. Nico verwandelte sie in eine Ananas, Ela wurde zu einer Tomate, Caro mutierte zum Brötchen, Maren ein gutaussehendes Kirschtörtchen, Luna eine Banane und Fred eine Paprika. „Hmm... So sehen sie doch alle süß aus, oder?“ „Ach sei ruhig du Nudel!“ zischte Lisa und im selben Moment zauberte sie ihren Freund in sein so geliebtes Lebensmittel und steckte ihn Vorsichtshalber in ihre Tasche um ihn nicht zu verlieren. Dann sammelte sie ihre fruchtigen Freunde ein und griff schnell zu Marens Tarnumhang, den sie sich überschwang. Dies grade noch rechtzeitig, denn in dem Moment kam Filch um die Ecke. „Na meine Süße, hast du wieder etwas gerochen?“ Der Hausmeister sah sich kurz um und schüttelte dann den Kopf. „Du hast dich wohl getäuscht, hier laufen keine kleinen Biester rum.“ Etwa fünf Minuten nachdem er wieder weggegangen war legte Lisa den Tarnumhang wieder beiseite und verwandelte ihre Freunde alle zurück. „Das war knapp.“ Murmelte Fred. „Sag mal Nico... Wie kommst du darauf uns alle in Lebensmittel zu verwandeln? Stell dir vor jemand hätte uns gegessen!“ „Jetzt streitet euch nicht, das wichtigste ist, dass er uns nicht erwischt hat. Ich glaube, das beste ist, wenn wir morgen weitersuchen. Und auch am besten Morgen Nacht wiederkommen, aber nicht alle auf einmal.“ Meinte Sandra, und die anderen stimmten ihr zu. „Ach, und Maren? Danke... Ohne dich wären wir aufgeflogen!“
 
Dass George vor seinem Verschwinden so eigenartig gewesen war bereitete ihnen allen Sorgen, vor allem, weil sie dieses Jahr in Verteidigung gegen die dunklen Künste noch nicht viel gelernt hatten. Doch am nächsten Tag sollten erst mal noch einige Dinge geschehen, die ihnen bei ihrer Suche weiterhelfen würden.

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