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Kapitel 3.  „Der Zauberstab muss lebendig sein!“ Ahmte Ela den neuen Lehrer nach, als sie nach dem ersten endlich mit den anderen im Gemeinschaftsraum der Griffindors saß. „Der hat echt einen an der Klatsche... Uns hat er genau das gleiche gesagt... Der ist mindestens zehn mal so schlimm wie Lockhard!“ „Der ist richtig modebesessen... Wir konnte der Lehrer werden?“ „Dumbledore wird schon wissen, warum er ihn genommen hat.“ „Harry, Dumbledore hat auch Snape genommen, und seine Methoden sind ja wohl alles andere als gut!“ „Neville hat Seamus’ Kessel mal schmelzen lassen, da war er auch nicht zufrieden. Bei euch in der Familie habt ihr es wohl nicht so mit Kesseln!“ Beleidigt rückte Amy ein Stück von Ron weg und sah hilfesuchend zu Caro. „Snape wird das mit dem aufwischen schon bald bereuen, keine Sorge.“ Meinte diese nur grinsend. „Was hast du denn vor?“ „Du trifft es vielleicht nicht so richtig, ihr wäre schon angebrachter und naja... Vielleicht haben wir ja auch gar nichts vor.“ „Das klingt fast so als hättest du irgendwas mit meinen Brüdern vor.“ „Ich? Ich doch nicht!“ „Pass bloß auf, Snape kann ganz schön gemein werden. Wir gehen jetzt noch rüber zu Hagrid, könnte etwas länger dauern.“ Sagte Harry, stand auf und verlies dich von Ron und Hermine gefolgt den Gemeinschaftsraum.

„Hmm... Morgen kann man sich schon für die Quidditchmannschaften beweben. Bist du auch wieder dabei?“ fragte Ela und drehte sich zu Nico, der vergeblich versuchte eine Zauberschachpartie gegen Lisa zu gewinnen. „Wahrscheinlich... Aber ich spiele nur wenn die da das Spiel nicht kommentiert!“ „Sei ruhig, nur weil du ein schlechter Verlierer bist!“ „Und ihr zwei?“ „Ich war in Beauxbâtons auch in einer Mannschaft... Aber ich habe gehört in Hogwarts ist es schwerer in eine Mannschaft zu kommen.“ „Und ich glaube mit mir würde Griffindor sofort verlieren.“ Murmelte Amy. „Och komm, so schlimm bist du nun auch wieder nicht!“ sagte Caro aufmunternd und stand auf. „Gehst du schon?“ „Ja, ich bin irgendwie etwas müde.“ „Du Schlafmütze!“ „Ich muss schließlich fit sein, wenn ich mein Glück morgen auf dem Besen versuchen will!“ Nachdem Caro gegangen war hatte es ein paar Minuten Schweigen gegeben, das von Amy wieder gebrochen wurde. „Ich finde sie so verdammt süß...“ „Wie meinst du das?“ fragte Ela überrascht worauf Amy knallrot wurde. „Ach, einfach so halt... Ich glaube ich gehe auch.“ Murmelte sie hastig und verschwand auch. „Die ist bis über beide Ohren verliebt!“ lachte Lisa, bevor sie sich wieder dem Spiel widmete und noch eine von Nicos Figuren aus dem Spiel schlug. „Ich finde vor allem den süß, der Sandra eine Ananas schenken wollte. George hat erzählt, neben ihr lag eine rote Rose.“ „Dann weiß ihr heimlicher Verehrer wohl nicht, dass sie schon für jemanden schwärmt!“ grinste Ela bei dem Gedanken an Malfoy.

Und am nächstem Tag war es dann soweit. Um die zwanzig Schüler aus Griffindor standen auf dem Flugplatz, jeder in der Hoffnung, dieses Jahr in der Hausmannschaft aufgenommen zu werden. „Zuerst möchte ich Ihnen mitteilen, dass wie jedes Jahr die Spieler des letzten Jahres die besten Chancen haben, auch dieses Jahr wieder dabei zu sein, Griffindor hat sich die letzten Jahre gut geschlagen.“ Erklärte Madam Hooch, und holte die Kiste mit den Bällen hervor. „Ich teile sie in Mannschaften aus, um sehen zu können, wer sich von ihnen am besten auf dem Besen hält.“ Und so kam Madam Hooch auch nach zwei Stunden zu ihrem Endergebnis. Fred und George wurden wieder Treiber, Nico, Caro und Katie Bell waren die Jäger, Ela wurde wieder Hüterin und Harry zum fünften Mal Sucher. „Und zu guter Letzt wird Fräulein Lee die Ersatzspielerin der Mannschaft. Eine solch gute Leistung hätte ich von Ihnen zwar nicht erwartet, aber ich muss sagen, Sie machen sich gut. Ich wünsche Ihnen allen noch einen schönen Tag.“

„Herzlichen Glückwunsch!“ rief Sandra begeistert und umarmte erst Ela und dann Caro. „Das erste Spiel ist schon in zwei Tagen, bis dahin muss ich unbedingt ein Fanplakat für euch basteln!“ „Öhm... Sandra... Ich glaube du vergisst manchmal, dass du eine Ravenclaw bist!“ „Nein, aber ich mag euch halt trotzdem. Und ich will auf keinen Fall, dass Slitherin den Hauspokal gewinnen!“ „Naja, erst mal haben wir ja jetzt wieder unterricht.“ Seufzte Ela betrübt und sah zur Uhr. In zehn Minuten schon. „Das heißt in zehn Minuten sitze ich wieder unten bei Snape.“ Stellte Caro fest und auf ihrem Gesicht machte sich ein Grinsen breit. „Ihr habt doch was vor.“ „Ja schon, aber es ist ja nichts schlimmes, und vor allem nichts, dass man nachweisen kann.“ „Ich hoffe ihr wisst, was ihr tut.“ „Klar. Was habt ihr denn jetzt?“ fragte sie um das Thema zu wechseln. „Verwandlung mit der McGonagall.“ „Und ich hab Verteidigung gegen den guten Geschmack.“ Sagte Sandra. „War deine Ananas ihm gestern nicht lebendig genug?“ „Oh doch... Er hat sie geliebt... Mich würde es nicht wundern wenn er ab heute von einer Wassermelone gefolgt durch die Schule läuft.“ „Weißt du immer noch nicht, wer dir die Ananas schenken wollte?“ „Nein.. Und ich glaube ich will es auch gar nicht wissen.“ „Doch, das willst du!“ „Nein!“ „Gib es zu, du stehst auf Malfoy!“ Ela schien genau ins Schwarze getroffen zu haben denn Sandra lief rot an und meinte, sie müsse vor dem Unterricht dringend noch etwas mit Luna und Ginny besprechen.

Und so vergingen die zwei Tage vor dem Quidditchspiel, und es hatte sich herausgestellt, dass Fred, George und Caro es geschafft hatten, Bonbons herzustellen, die den Willen der Leute manipulierte und so war es auch passiert, dass Snape vor der ganzen Klasse freiwillig seinen eigenen Kessel umgeworfen hatte und den Boden danach gewischt hatte. Wer dahinter steckt wusste er zwar, konnte den Tätern jedoch glücklicherweise nichts nachweisen.

"Amy... Du musst morgen spielen!“ Geschockt drehte Amy sich um und sah zu Nico und Ela. „Aber...“ „Caro kann nicht spielen, Pansy Parkinson hat sie vorhin geschubst und sie ist die Treppe runtergefallen.“ „Aber das ist doch nichts schlimmes oder?“ „Nein, und jetzt mach dir lieber Gedanken um das Spiel, das ist im Moment am wichtigsten.“

Am nächsten Morgen war es dann so weit. Das erste Quidditchspiel würde stattfinden und danach würde sich rausstellen, ob Griffindor dieses Jahr eine Chance hätte, den Hauspokal zu gewinnen. „Warum musste unbedingt Amy die Ersatzspielerin werden?“ seufze Fred bevor er fortfuhr. „Ich habe sie echt total gerne, aber sie ist etwas... naja, ihr wisst schon was ich meine.“ Flüsterte er und deutete zu dem sechzehnjährigem Mädchen, die sichtlich mit ihren Gedanken wo anders war. „Das ist nicht das schlimmste... Ratet mal wer das Spiel kommentiert.“ „Lisa!“ lachte Ela und knuffte Nico in die Seite. „An deiner Stelle würde ich bei dem Spiel nichts falsch machen!“

In den Rängen um das Quidditch-Feld hatte sich – so schien es zumindest – die ganzen Schule versammelt, und von weitem konnte man das Fanschild erkennen, welches Ginny, Luna, Caro, Hermine und Sandra gebastelt hatten. (Sandra und Hermine hatten es tatsächlich geschafft, sich während den paar Stunden nicht gegenseitig umzubringen.) Nico, der Mannschaftskapitän, schüttelte seinem Gegner kurz die Hand, bevor er wie die anderen seinen Besen bestieg und kurz nach dem Pfiff mit allen anderen in die Höhe stieg.

Schon bald landete Nico einen ersten Treffer, und Ela zeigte sich als eine brillante Spielerin, in dem sie alle heranfliegenden Bälle hielt. Dieses machte die Spieler von Slitherin jedoch aggressiv, und es dauerte nicht lange, bis das Spiel sich langsam in eine Schlacht umwandelte. „Und Slitherin ist wieder im Besitz des Quaffels – Nico du Idiot pass gefälligst auf! Und Ein Klatscher eilt heran und... JA! Er wird von Fred aufgehalten und wieder weg geschossen!“ Und so ging das Spiel weiter. Während die sechs anderen Spieler der Griffindors aktiv versuchten, so viele Punkte wie möglich zu sammeln, dachte Amy an jemand anders und sah verträumt ins Publikum. „AMY! PASS AUF, VOR DIR!“ schrie Ela noch, doch da war es schon zu spät. Ein Klatscher traf Amy mitten ins Gesicht, und diese fiel – wie auch anders – bewusstlos vom Besen. „Und ein Klatscher trifft Amy – Griffindor hat eine Spielerin weniger! Das nutzt die Grüne fette Kuh da auf dem Besen und – Tor für Slitherin!“ So wie Lisa das Spiel kommentierte war es erstaunlich, dass jemand anders ihren Platz noch nicht eingenommen hatte, doch eigentlich sagte sie ja nur die Wahrheit. „Potter stürmt nach unten und – ER HAT IHN ! HARRY HAT DEN GOLDENEN SCHNATZ GEFANGEN, GRIFFINDOR HAT GEWONNEN!“

„Das war ein tolles Spiel!“ rief Caro begeistert. „Wenn du dann noch dabei bist kann ja dann nichts mehr schief gehen!“ „Ich möchte mal wissen, woran Amy gedacht hat...“ „An dich!“ Lachte Ela. „Ich glaube so ziemlich jeder hat das mitgekriegt. „An mich? Warum sollt sie an mich denken?“ „Aus dem gleichen Grund wie Sandra eine Ananas gekriegt hat!“

In dieser Nacht schliefen alle gut – bis auf die Slitherins, die am Ende doch noch verloren hatten, obwohl sie einen Spieler mehr gehabt hatten, doch Malfoy war – leider für sie – mal wieder etwas zu langsam gewesen.

Kapitel 4.  In den nächsten Tagen verhielt sich Amy etwas seltsam, so fand es Caro zumindest, und war wie es schien auch noch tollpatschiger als sonst. Sie redete auch mit fast keinem mehr und versuchte so gut wie es ging nicht aufzufallen. „Ich möchte mal wissen, was mit der los ist.“ „Ich hab es dir doch schon gesagt... Sie ist verliebt.“ „Aber doch nicht in mich!“ „Ja in wen denn sonst? Hast du nicht gemerkt, dass sie dich dauernd anguckt und von dir schwärmt?“ „Ähm.. nein.“ „Wenn es darum geht etwas zu bemerken bist du genau so schusselig wie sie!“ Wieder einmal saßen Caro und Ela in der große Halle zum Frühstück und grade als sie gekommen waren, war Amy verschwunden. „Wenn du es wirklich rausfinden willst, dann tu so als wärst du mit mir zusammen.“ Geschockt sah Caro zu Lisa rüber. „Sie hat recht, so könntest du sehen, wie Amy da drauf reagiert.“ „Wäre es nicht einfacher, nur mit ihr zu reden?“ „Wäre es... Sie redet aber nicht mit dir, falls du es vergessen hast. Seitdem sie nach dem Quidditchspiel deine Karte im Krankenflügel gelesen hat, dass du fandst, dass sie gut gespielt hat, ist sie so komisch drauf. Ich finde das ziemlich eindeutig.“ „Ein Grund mehr erst mal mit ihr zu reden.“ „Und was wirst du tun wenn sie dir sagt, dass sie dich verliebt ist?“ „Das weiß ich doch jetzt noch nicht! Andererseits... Was soll ich ihr überhaupt sagen? ‚Hey Amy, ich weiß, dass du in mich verknallt bist’? Dass ist alles so... Ela! Könntest du nicht mal mit ihr reden?“ „Ähm...“ „Bitte!“ „Na gut. Aber nur, wenn du mir ein paar Scherzartikel von Fred und George besorgst.“ „Das ist Erpressung! Naja, meinetwegen kannst du so viel haben wie du willst.“ „Sagt mal... Hat jemand von euch Sandra heute schon gesehen?“ Erschrocken drehten sich Ela und Caro um und waren etwas erstaunt darüber, Malfoy vor sich stehen zu sehen. „Nein, warum?“ „Weil ihr ihre Freunde seid vielleicht?“ „Was willst du von ihr?“ „Das geht euch nichts an!“ „Okay... Kleiner Tipp, wenn du eine Ananas findest ist Sandra nicht weit.“ Beleidigt stolzierte Malfoy davon, wie immer mit Crabbe und Goyle im Schlepptau. „Bald sind wir keine Zauberschule mehr sondern England sucht das Superpaar.“ Meinte nun Lisa und schüttelte den Kopf. „Gibt es eigentlich noch jemanden außer mir, der keinen Verehrer hat?“ „Also ich habe keinen.“ „Ela... Du bist nicht viel besser als Caro... Ihr seht auch wirklich nichts!“ lachte sie und griff zu ihrem Toast.

„Hmm... Professor Sprout ist krank gemeldet... Dabei hat sie gestern noch gesagt es soll heute bloß keiner fehlen.“ Stellte Ron erstaunt fest als er und seine Mitschüler vor dem großen Gewächshaus standen. „Also ich finde es nicht besonders schlimm, dass sie fehlt!“ „Du bist ja auch nicht Hermine.“ Flüsterte Ron Ela zu. „Malfoy ist auch nicht da.“ Stellte Harry fest und runzelte die Stirn. „Vielleicht hat er irgendwas damit zu tun und...“ „Kann ich mir nicht vorstellen, immerhin sind Crabe und Goyle hier.“

„Was machet ihr denn hier?“ „Oh nein... Bruce.“ Seufzte Neville. „Professor Sprout ist nicht da und...“ „Sie könnten eine Stunde mit mir haben... Das ist der Wahrheit!“ sagte der neue Lehrer, wie immer sehr von sich selbst überzeugt. „Ähm... Also ich kann leider nicht, ich muss noch etwas erledigen, aber keine Sorge, mein Zauberstab ist lebendig!“ sagte Ela schnell. „Ja ich auch... Das ist grade sehr schlecht, aber morgen haben wir ja wieder Unterricht mit Ihnen. Also, immer schön lebendig bleiben“ „Aber ihr könnt wirklich gerne kommen, es ist wirklich der Wahrheit!“ Wie auch Ela und Ron fanden die anderen Schüler auch noch eine Ausrede, überraschender Weise auch Hermine, und so kam es, dass Bruce ein paar Minuten später alleine vor dem Gewächshaus stand.

„Der spinnt doch... Ich gehe doch nicht freiwillig eine Stunde zu dem in den Unterricht!“ „Und Malfoy und Sandra machen es noch ganz anders, sie haben gar nicht erst vor überhaupt im Unterricht zu erscheinen.“ „Das gibt’s doch nicht! Da stehen die beiden und...“

„Sandra und Malfoy haben sich geküsst?“ Es war das erste mal seit sie sich kannten, dass Ela Caro hellwach erlebte. „Ja, echt! Also ich wusste ja, dass Sandra auf ihn steht aber dass es umgekehrt genauso ist!“ „Da bin ich mal gespannt wie lange es dauert, bis es die ganze Schule weiß!“ „Bestimmt nicht lange, Harry war vorhin auch dabei und hat die beiden gesehen... Er wird es bestimmt jedem erzählen, der es hören will.“ „Da fällt mir ein, du brauchst doch nicht mehr mit Amy reden, wir haben das vorhin geklärt.“ „Und wo ist sie jetzt?“ „Im Krankenflügel, sie hat es irgendwie geschafft sich in Verwandlung am Lehrerpult den Kopf zu stoßen.“ „Was mich mal interessieren würde, ist warum Madam Hooch heute nicht da war.“ „Die auch nicht? Die Sprout war auch krank gemeldet.“ „Bruce aber nicht... Und glaube mir.. Das ist der Wahrheit!“ grinste Ela. „Oh Gott... Wo hat Dumbledore den bloß her?“ „Das wüsste ich auch gerne... Da fallt mir ein, ich habe gehört Dumbledore ist seit Gestern Abend auch weg!“ „Wenn das so weitergeht gibt es bald gar keine Lehrer mehr auf der Schule...“

Zu diesem Zeitpunkt wussten die beiden noch nicht, dass sie mit dieser Vermutung gar nicht mal so falsch lagen, doch das würden sie noch früh genug merken.

 


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