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Story

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 Hogwarts Story – so wie es hätte sein können. :]

Kapitel 1.  

Ein angenehmer Tag Anfang September, Gleis Neundreiviertel – hier befanden sich wie jedes Jahr sämtliche Schüler, die sich von ihren Verwandten verabschiedeten und in die rote Dampflok einstiegen. „PETE! Du weißt genau, dass rauchen hier verboten ist!“ ertönte eine schrille Stimme, worauf Caro sich umdrehte. Sie war zum ersten Mal hier und wollte nichts von dem verpassen, was sich hier abspielte. Der junge, der Pete hieß, schmiss seine Zigarette, oder was auch immer es war, nur wiederwillig weg, und stieg ohne auch nur ein Wort zu sein in einen Wagon. Langsam schob die Sechzehnjährige ihre Koffer weiter und wurde erst aus ihren Gedanken gerissen, als sie von der Seite angerempelt wurde. „Sorry, ich... “ Das Mädchen stockte, bevor sie fortfuhr. „Dich habe ich ja noch nie gesehen, und zu den Erstklässlern kannst du schlecht gehören!“ „Ich gehe dieses Jahr zum ersten Mal nach Hogwarts. Davor war ich in Beauxbâtons, der Zauberschule in Frankreich.“ „Oh.. Ich bin übrigens Ela.“ Meinte sie und lächelte. „Ich bin Caro, und das ist mein sechstes Jahr an einer Zauberschule.“ „Dann bist du im gleichen Jahr wie Fred und George!“ Caro nickte und wollte grade noch etwas sagen, als ein Lasso Ela nur um sehr weniges verfehlte und kurz darauf ein Mädchen erschien, die etwas jünger wirkte, als die beiden. „Tut mir Leid, eigentlich wollte ich in die andere Richtung werfen und naja... ich bin etwas aus der Übung.“ Nuschelte sie, wedelte kurz mit ihrem Zauberstab und lies das Lasso wieder verschwinden. „Gib es zu, du wolltest Malfoy so ganz aus Versehen fangen!“ „Nein!“ antwortete sie geschockt und sah nun zu Caro. „Sandra, das ist Caro, sie ist neu hier, und Caro, das ist Sandra, unsere lassoschwingende Ananas!“ grinste Ela. „Eure Ananas?“ Sandras blasses Gesicht färbe sich leicht rosa, worauf Ela keine Rücksicht nahm. „Im Unterricht der McGonagall hat Ginny sie aus versehen mal in eine Ananas verwandelt.“ Erklärte sie und sah anschließend zur großen Uhr die über dem Tor zum Gleis hing. „Wir sollten so langsam einsteigen, nicht, dass wir die letzten sind.“

Gesagt, getan. Nur wenige Minuten später kämpften sich die drei durch den schmalen Gang des Hogwarts Express’ und suchten einen Abteil, der noch frei war, oder zumindest nicht so voll wie die, die sie bis jetzt gesehen hatten. Inzwischen hatte Caro auch Hermine Granger, Harry Potter und Ron Weasley kennen gelernt, die im Selben Jahrgang waren wie Ela, und auch die Ferien mit ihr verbracht hatten. Irgendwann beschlossen die drei, nicht noch weiter zu suchen und betraten einen Abteil, in dem nur eine Person saß. „Hey Neville!“ begrüßte Ela den Jungen und lies sich neben ihm nieder. „Wo hast du denn deine Cousine gelassen?“ „Die ist am anderen Ende der Lok. Zwei Tollpatsche in einem Abteil sind definitiv zu viel!“

Die Fahrt über erklärten Ela, Sandra und Neville Caro das wichtigste über Hogwarts und über einige Schüler, die man unbedingt kennen musste, wie zum Beispiel Fred und George Weasley, oder auch anderen, denen man besser aus dem Weg gehen sollte, wie dem Hausmeister Filch. Nach ein paar Stunden stoppte die Lok dann endlich und alle tummelten sich nach draußen. Inzwischen war es schon dunkel, und man hörte Hagrid im Hintergrund nach den Erstklässlern rufen, als Caro etwas wichtiges einfiel. „Ihr wisst ja schon, in welchem Haus ihr seit, aber was ist mit mir?“ „Warte es einfach ab, du wirst dann ja schon sehen, was mit dir passiert.“ Am Eingang der Großen Halle trennten sich die Wege erst mal, als Sandra zum Tisch der Ravenclaws und Ela mit Neville zu dem der Griffindors ging. „Ich hoffe sie kommt nicht nach Slitherin, wäre eigentlich schade.“ Meinte Neville nur und setzte sich.

Caro hingegen blieb erst mal stehen und sah sich um. „Ah! Sie habe ich schon gesucht.“ Die Sechzehnjährige schreckte hoch und sah in das strenge Gesicht von Professor McGonagall. „Sie werden vor den Erstklässlern noch den sprechenden Hut aufsetzen, damit wir Sie so schnell wie möglich unterkriegen.“

Und so geschah es auch, dass Caro nur wenige Minuten später mit einem Haufen Erstklässler ganz vorne stand. Am Griffindor Tisch erkannte sie Ron, der lachend auf sie zeigte und nur wenige Plätze daneben saß auch Ela, die sich mit ein paar Leuten unterhielt, die sie bis jetzt nicht kannte.

„So, heute beginnen wir mit einer neuen Schülerin hier, die davor an der französischen Schule für Hexerei und Zauberei war. Da sie noch in keinem Haus ist wird sie wie alle anderen auch den sprechenden Hut aufsetzen müssen. Also Fräulein Hübsch, sie dürfen den Hut jetzt aufsetzen.“ Ohne noch weiteres zu sagen gehorchte Caro und erschrak erst mal, als der Hut anfing zu reden. „Oh... Interessant.“ Piepste er und fuhr fort. „Hmm... Für Ravenclaw definitiv zu faul... Hufflepuff wäre nicht schlecht, es sei denn... GRIFFINDOR!“ verkündete der Hut letztendlich und Caro ging wortlos aber glücklich zum Tisch der Griffindors.

Wie jedes Jahr sagte Dumbledore noch ein paar Worte, bevor das Festmahl begann. „Wo sind die Nudeln?“ hörte Caro jemanden neben sich fragen und sah zu einem relativ großem jungen Mann, der wahrscheinlich im siebten Jahrgang war. „Ach übrigens, herzlichen Glückwunsch!“ grinste er als er Caro bemerkte. „Ich bin Nico und bin dieses Jahr Vertrauensschüler der Griffindors... Falls es mal ein Problem geben sollte kannst du dich jeder Zeit an mich wenden.“ „Pff... Der ist doch nur Vertrauensschüler weil er sich bei der McGonagall eingeschleimt hat!“ „Und das ist Lisa, meine etwas zu freche Tischnachbarin in den meisten Fächern.“ Es folgten noch ein paar Erklärungen, bevor der Tag langsam zu ende ging.

Ela und Caro verstanden sich von Anfang an gut, und auch sonst gab es viele nette Leute. Immerhin kannte Caro jetzt schon die Weasleyfamilie, Sandra die Ananas, Nico und Lisa, Neville, und noch ein paar andere, und vor allem hatte sie an diesem Tag auch zum ersten Mal Amy Lee erblickt – die etwas tollpatschig im Zug gegen die Abteiltür geknallt war. Das das erst der Anfang von vielen tollen Abenteuern war hätten in diesem Moment weder Ela noch Caro gedacht.

 
Kapitel 2.
 
Am nächsten Morgen wurde Ela etwas unsanft von Ginny geweckt, die ihr soeben mit voller Wucht ein Kissen entgegen geworfen hatte. „Das ist für all die Male im Sommer wo du mich mit deinem komischen Musikinstrument geweckt hast!“ grinste sie. Noch etwas verschlafen griff Ela nach dem Kissen und warf es zurück – es traf allerdings nicht Ginny sondern Caro. „Unglaublich, die pennt doch tatsächlich weiter.“ Stellte Ela erstaunt fest. „Das kann man ändern. Guten Morgen ihr zwei!“ Soeben war Lisa auch aufgetaucht und sah zu Caro rüber. „Wie gut, dass wir wieder in Hogwarts sind und wieder Zaubern dürfen!“ Sie holte ihren Zauberstab raus, warf einen Blick auf ein Wasserglas, welches dort stand, wendete flink  den Schwebezauber an und lies das Glas über Caros Kopf fliegen. „Du willst doch nicht wirklich...“ „Warum denn nicht?“ „Naja, danach hat sie vielleicht kein so tolles Bild mehr von Dir.“ „Das kriegt sie dann schon irgendwann wieder... Mich muss man einfach gerne haben!“ lachte Lisa und mit einer weiteren Zauberstabbewegung drehte sie das Glas und schüttete den Inhalt über die Neue. „WAAAAAAAAH!“ „Jetzt ist sie wach.“ Geschockt sah Caro in die Runde. „Daran wirst du dich wohl gewöhnen müssen! Jedenfalls so lange Lisa noch da ist!“
 
Etwa eine Stunde später erschienen sie wieder vor dem gigantischen Speisesaal, und trafen davor erst mal auf Sandra und Hermine, die sich scheinbar heftig stritten. „Weil es Affodillwurzeln sind und keine Stachelschweinpastillen, wie willst du sonst einen Heiltrank erhalten?“ fauchte Hermine. „Für dich würde ich keinen Heiltrank brauen wollen, einen der dich ruhig stellt würde schon reichen!“ giftete Sandra zurück und wandte sich ab als sie Ela, Caro und Lisa bemerkte. „Na ihr, gut geschlafen?“ „Wenn man das aufwachen beiseite lässt schon.“ Grummelte Caro und warf Lisa einen Blick zu. „Ein Glück dass ich nicht bei euch schlafen muss!“ „Dich würde ich jeden Morgen in eine Ananas verwandeln!“ „Ela... das meinte ich nicht. Ich meinte wegen der Zicke da. Die meint im Ernst sie weiß alles, lernt alles auswendig und denkt sie sei etwas besseres!“ „Hermine ist aber eigentlich ganz nett.“ „Und ihr seit auch noch auf ihrer Seite? Tolle Freunde hab ich.“ Murmelte sie und ging in den Speisesaal. Die anderen folgten ihr, gingen allerdings wie auch schon am Abend davor an den Griffindor Tisch. Irgendwann während dem Frühstück wurde die Post von sämtlichen Eulen ausgetragen und brachte – für Caro zumindest – eine schlechte Überraschung. „Oh nein, ein Heuler...“ sagte sie verbittert und starrte auf den roten Umschlag. „Da hilft nicht viel... Außer aufmachen!“ Meinte Lisa und rückte Sicherheitsweise ein Stück weg. „Von meiner Mutter...“ flüsterte Caro noch, bevor sie ihren Mut zusammen packte und den Umschlag öffnete. „CAROLINE HÜBSCH! WAS FÄLLT DIR EIN EINFACH VON DEINER SCHULE ABZUHAUEN UND EINFACH AUF EINE NEUE ZU WECHSELN? ICH ERWARTE HEUTE NOCH EINE SCHRIFTLICHE ERKLÄRUNG VON DIR, UND WEHE DU HAST KEINEN GUTEN GRUND!“ „Ich schätze du hast dann schon mal keine Zeit Zauberschach mit mir zu spielen.“ Meinte Ron, der sich, wie viele andere Schüler auch, umgedreht hatte. „Och, das mit dem Antworten geht bestimmt ganz schnell, ich schreib einfach, dass es mir nicht gefiel. Andererseits... Ich hab in der ersten Stunde Zaubertränke... Wenn man den Gerüchten trauen darf sollte ich da lieber nicht zu spät kommen.“ „Ich hab als erstes Verteidigung gegen die dunkeln Künste... mit dem neuen Lehrer da.“ Meinte Ela und sah auf ihren Stundenplan. „Die haben wohl vergessen seinen Namen drauf zu schreiben...“ „Ich mach mich mal auf den Weg, ich muss ja vor dem Unterricht noch diesen Brief schreiben.“ „Und ich muss meine Bücher sowieso noch holen.“
Nachdem Ela und Caro ihre Bücher geholt hatten und sich grade auf dem Weg zum Unterricht machten trafen sie erneut auf Sandra, die noch miesere Laune hatte als vorhin. „Was ist denn heute mit dir los?“ „Sagt nicht ihr wisst es noch nicht, man kann es schlecht übersehen.“ Sagte sie wütend, drehte sich um und lief ein paar Schritte. Ela und Caro konnten nicht anders und prusteten los. Jemand hatte tatsächlich eine Ananas verhext und diese schwebte nun hinter Sandra her und folgte ihr auf jedem Schritt. „Ach seid ruhig! Ich finde das nicht lustig!“ „Ist es aber... ein bisschen jedenfalls!“ „Ginny meinte das werk stammt von ihren Brüdern. Wenn ich die finde...“ „Was ist denn, wenn jemand die Ananas einfach festhält?“ „Sobald man sie los lässt kämpft sie sich frei und fliegt wieder zu mir.“ „Ich frag die zwei nachher mal, ob sie dich von der Frucht befreien.“ „Warum erst nachher?“ „Weil es davor nicht geht. Ich hab jetzt Unterricht mit Snape.“ „Also ich finde es gut! Es zeigt deine Liebe zu.. öhm.. zur Natur.“ „Die ich nicht habe. Die ganze Schule weiß es schon!“ „Dann kann es ja nicht noch schlimmer werden.. Wir müssen los... Vielleicht ist die Ananas nachher weg!“ „Dann ist es zu spät, ich hab jetzt eine Flugstunde!“
„Sie scheint heute nicht viel Glück zu haben...“ „Also ich finde, die Ananas passt zu ihr!“ Dann trennten sich auch ihre Wege wieder und Ela ging die Treppen rauf zur Verteidigung gegen die dunkeln Künste, während Caro sich auf den Weg zu den Kerkern machte.
Gleich am ersten Tag verlangte Snape, dass die Schüler irgendeinen Heiltrank zubereiteten und ging immer wieder durch den Raum um bei jedem zu gucken, wie ihr Gebräu voran kam. Fred und Gorge hatte er vorsichtshalber getrennt, um – wie er gesagt hatte – sich vor schlechten Überraschungen zu schützen. Caro hingegen hatte sich mit Amy zusammengetan, und hatte feststellen müssen, dass sie in dem Fach nicht viel besser war als sie. „Ähm.. Ich glaube wir brauchen noch die Kräuter dahinten...“ „Amy! Pass auf der Ke...“ Beim Versuch an die fehlende Zutat zu gelangen war Amy soeben an den Kessel gestoßen der, wie auch anders, umgekippt war. „Lee! Können Sie nicht aufpassen?“ fuhr Snape sie an als die Flüssigkeit die langsam aus dem Kessel floss an seinen schwarzen Umhang gelangte und ihn pink färbte. „Fünf Punkte Abzug für Griffindor, und nun sehen sie beide zu, wie sie das Zeug aufwischen.“ „Wischen? Sir wir sind an einer Zauberschule, Sie können die zwei doch nicht WISCHEN lassen!“ schrie Fred entsetzt. „Natürlich kann ich das. Und nun Schweigen Sie oder es gibt weitere Punkte Abzug!“
 
Zur Gleichen Zeit am anderen Ende der Schule lernten einige der Fünftklässler grade ihren neuen Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste kennen. „Ick bin Bruce.“ Stellte er sich vor und bewegte sich etwas eigenartig, so, dass sein bunter Umhang gut zur Geltung kam. „Dieses Jahr werden Sie vieles lernen, vor allem, wie Sie sich stilvoll zu halten haben.“ „Aber Sir... Wenn uns jemand angreift dann kommt es doch nicht auf unsere Haltung an!“ sagte Ron geschockt. „Im Gegensatz zu dem was Sie denken schon. Der Gegner muss Angst vor Ihnen kriegen... Sie müssen sich gut verkaufen, und ihre Accessoires auch.“ „Welche Accessoires?“ fragte auch Ela, die wie Ron und viele anderen auch, sichtlich irritiert war. „Zum Beispiel ihren Zauberstab. Sie müssen so tun, als wäre er lebendig. Er MUSS lebendig sein.“ „Oh Gott ist der Hohl...“ flüsterte Seamus, so dass nur einige es hörten. „Sogar Hagrid hat mehr Geschmack was die Klamotten angeht!“ meinte auch Harry. Und so ging es auch die ganze Stunde weiter. Bruce, so wie er genannt werden wollte (er meinte es wäre stylvoll), erklärte den Schülern, was in der Modebranche grade der Trend war, und was man lieber nicht anziehen sollte, doch von Verteidigung gegen irgendwelche Künste sagte er nicht viel.
 
Weder Caro noch Ela hatten in ihren Stunden etwas gelernt, höchstens, dass Fred und George die Ananas eigentlich nur verhext hatten, da jemand sie scheinbar als Geschenk für Sandra vorgesehen hatte und einen Blumenstrauß daneben gelegt hatte. Auch Amy musste erst mal getröstet werden, dass das Kesselmissgeschick nicht so schlimm war, und dass Hermine die Punkte für Griffindor ja schon längst wieder verdient hatte.

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